Till Roth LOI Bistro

Till Roth – LOI Bistro / Lauch mit Nori, Kartoffelstock und Kräutersauce

Kreative vegetarische und vegane Küche auf Augenhöhe mit der Kunst

Das LOI Bistro mitten im geschichtsträchtigen Löwenbräukunst-Areal in Zürich ist bekannt für seine überraschende, vegetarische und vegane Küche. Hinter dem Herd steht ein kleines, eingespieltes Team, das jede Woche neu entscheidet, was auf den Teller kommt. Neben Klassikern wechseln die Positionen laufend – einfach, saisonal und frisch zubereitet.

Wer über Mittag hier einkehrt, geniesst ein unkompliziertes, urbanes Flair. Kunstliebhaber:innen, Kunstschaffende und Mitarbeitendende des Hauses gehen hier ein und aus. Abends schliesst das Bistro seine regulären Türen und verwandelt sich in eine exklusive Event-Location für Gruppen, die Wert auf moderne, pflanzenbasierte Gastronomie legen.

Für das Label hat das LOI Bistro eine ganz besondere Bedeutung: Seit Anfang 2026 mit dabei, besiegelte das Bistro als 100. Deutschschweizer Betrieb einen echten Meilenstein der Vereinsgeschichte!

Für unsere Botschafter-Stories war deshalb schnell klar, dass wir das LOI Bistro auch als Botschafter dabeihaben wollten. Zusammen mit Till Roth ging es an den Herd – oder besser gesagt: an den Grill. Till zauberte auf dem Big Green Egg geflämmte Lauch-Medaillons, kombiniert mit Kartoffelpüree und Käuter-Sauce. Hausgemachte Küche , die auch ohne Fleisch glücklich und satt macht!

LOI Bistro, Zürich – Label Fait Maison

Die Gerichte können alle auch vegan zubereitet werden – statt Butter und Rahm einfach mit pflanzlichen Zutaten, wie beispielsweise Sojarahm und Margarine ersetzen.

©Fotos und Video: Nicola Peter

Lauch mit Nori, Kartoffelstock und Kräutersauce

Das Rezept ist für 4 Personen.

Lauch im Norimantel

Zutaten

  • 5 kleine Lauchstangen
  • 1–2 Nori-Blätter
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Die äußere Schicht der Lauchstangen entfernen.
  2. Jede Lauchstange der Länge nach bis etwa zur Hälfte einschneiden und gründlich unter fließendem Wasser waschen, um Sand und Erde zu entfernen.
  3. Den Lauch sorgfältig trocken tupfen und mit Salz sowie Pfeffer würzen.
  4. Die Lauchstangen auf einem heißen Grill rundum grillieren, bis die äußere Schicht vollständig schwarz ist.
  5. Den Lauch leicht abkühlen lassen und anschließend die verbrannte äußere Schicht vorsichtig abziehen, bis nur noch das zarte, saubere Innere übrig bleibt.
  6. Die fünf Lauchstangen zu einem gleichmäßigen Bündel zusammenlegen.
  7. Ein bis zwei Nori-Blätter eng um das Lauchbündel wickeln, sodass der Lauch vollständig zusammengehalten wird.
  8. Das Lauchbündel bis zum Anrichten beiseitestellen oder bei Bedarf kurz erwärmen.

Hinweis: Zum Servieren den Lauch in gleichmäßige Portionen schneiden und zusammen mit Kartoffelstock und Kräutersauce anrichten.

Kräuter-Splittsauce (ergibt: ca. 200 g Sauce)

Zutaten

  • 200 g Basis-Sauce ( 80% Gemüsefonds, 20% Rahm)
  • Kräuteröl nach Bedarf
  • Butter nach Bedarf
  • Maizena, nach Bedarf
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Basis-Sauce in einem Topf langsam erhitzen.
  2. Die Sauce mit etwas Butter verfeinern.
  3. Falls nötig, die Sauce mit wenig in kaltem Wasser angerührter Maizena leicht abbinden, bis die
  4. gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  5. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
  6. Das Kräuteröl erst unmittelbar vor dem Servieren vorsichtig unterheben. Nicht stark verrühren, damit die grüne Marmorierung der Sauce erhalten.

Kartoffelstock (ergibt ca. 2 Portionen)

Zutaten

  • 200 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 30 g Butter
  • 50 g Rahm
  • Salz
  • Muskatnuss

Zubereitung

  1. Kartoffeln schälen und in gleichmässige Stücke schneiden.
  2. Die Kartoffeln in kaltem Wasser ansetzen, salzen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze weich kochen. Kartoffeln abgiessen und kurz ausdampfen lassen.
  3. Die noch heissen Kartoffeln zuerst durch ein Passvite und dann ein feines Sieb streichen.
  4. Butter und Rahm erwärmen und nach und nach unter die Kartoffelmasse bringen bis ein feiner, cremiger Kartoffelstock entsteht.
  5. Mit Salz und frisch geriebener Muskattnuss abschmecken.

Wichtig: Nach dem Passieren nicht stark schlagen oder mixen, damit der Kartoffelstock nicht klebrig wird.

Bon appetit!

Vegetarische Küche © Pickyourlab im Landgasthof Riehen

Pflanzlicher Genuss: Nachhaltig, kreativ und durchdacht

Die moderne vegetarische und vegane Küche ist längst kein kurzlebiger Trend mehr, sondern fester Bestandteil einer zeitgemässen Kulinarik. Während früher oft das Tierwohl im Vordergrund stand, sind heute der ökologische Fussabdruck sowie gesundheitliche Aspekte weitere wichtige Gründe für viele Menschen – denn eine pflanzenbasierte Ernährung tut dem eigenen Körper gut und hat gleichzeitig eine grosse Wirkung auf Klima und weitere Umweltfaktoren.

Das bedeutet keineswegs, dass Fleisch von unseren Tellern verschwinden muss. Im Gegenteil: Weniger ist manchmal mehr – und bewusster Konsum der Schlüssel. Wer die Portionsgrössen geschickt anpasst und stattdessen gezielt auf hochwertiges Schweizer Fleisch aus guter Haltung setzt, vereint Nachhaltigkeit mit traditioneller Qualität.

Mit ein paar einfachen Kniffen lässt sich das pflanzliche Angebot im Gastro-Alltag optimieren:

  • – Das feste Vegi-Gericht: Eine spannende vegane Option fix auf der Karte führen. Das verhindert stressiges Improvisieren bei Spontanbestellungen.
  • – Weniger Auswahl, mehr Fokus: Lieber ein Fleischgericht weniger anbieten und dafür Raum für neue Kreationen schaffen. Da pflanzliche Grundprodukte im Einkauf deutlich günstiger sind, bringt dies eine attraktive Marge für den Betrieb.
  • – Echte Handarbeit statt Convenience: Als Label Fait Maison setzen wir auf das Kochhandwerk. Statt hochverarbeiteter Fertigprodukte bieten unmarinierte Schweizer Proteinalternativen wie Planted oder Luya eine Alternative, sollte eine hausgemachte Option nicht möglich sein.
  • – Die Kraft von Hülsenfrüchten & Pilzen: Werde kreativ! Linsen, Kichererbsen und Bohnen sind wahre Proteinwunder. Selbstgemachte Vegi-Hacktätschli lassen sich wunderbar auf Vorrat zubereiten, portionieren und einfrieren. Heimische Pilze wie Kräuterseitlinge oder Portobello bringen ein fantastisches Bisserlebnis und tiefen Geschmack auf den Teller.

Weitere Praxis-Tipps & Inspirationen

  • – Für Profiköche & Gastronomie:
    • – ConnectedCooking (Rational): Das internationale Profi-Netzwerk bietet Schweizer Köchen praxisnahe Rezepte, digitale Kochanleitungen und smarte Tipps für die effiziente Umsetzung.
    • – Swissveg Tipps & Tricks: Neben Branchenleitfäden bietet das Portal direkte Antworten auf die Frage „Was nehme ich statt…?“ sowie konkrete Kniffe, um traditionelle Gerichte ohne Qualitätsverlust zu veganisieren.
  • – Für Konsumentinnen & Konsumenten:
    • – Verschiedene kulinarische Plattformen, wie z.B. Fooby oder Migusto bieten eine breite, alltagstaugliche Auswahl an pflanzlichen Rezepten – von schnellen Apéro-Ideen bis zu saisonalen Hauptgerichten.

Wir finden: Ausprobieren lohnt sich unbedingt!

Lieblingsrestaurant gesucht!

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