« Meine Küche ist intuitiv – geprägt von Erinnerungen, mit einer schlichten und zugleich eleganten Präsentation, die ich als fine dining bezeichnen würde. Im Mittelpunkt steht für mich stets das Produkt, unter Berücksichtigung der Saisonalität und mit Fokus auf regionale Erzeugnisse. Ich liebe die traditionelle Küche, begeistere mich aber ebenso für internationale Aromen, die neue und exotische Geschmackserlebnisse bringen. »

Lasst euch von der warmen und einladenden Atmosphäre des Café Bellagio verzaubern, wo die Natur scheinbar Einzug ins Innere gehalten hat. Mit Blick auf den Genfersee entdeckt ihr die genussvolle Küche von Chef Antoine Puisset und seinem Team, die sich im Rhythmus der Jahreszeiten entfaltet. Regionale Produkte treffen hier auf kreative Kompositionen mit feinen mediterranen und exotischen Noten – inspiriert von den Kindheitserinnerungen des Küchenchefs.

Café Bellagio, Royal Plaza – Label Fait Maison

Chef Antoine Puisset präsentiert eine Quiche inspiriert vom traditionellen Waadtländer Gericht “Papet Vaudois”: Lauchfondue, Saucisson Vaudois IGP und Gruyère AOP vereinen sich in einer cremigen Füllung auf knusprigem Mürbeteig. Serviert wird die Quiche warm mit einem luftigen Gruyère-AOP-Schaum, begleitet von Frisée- und Löwenzahnsalat, Gruyère-AOP-Chips und Trockenspeck.

Die Quiche mit Gruyère AOP façon Papet Vaudois war Teil der Aktion, die das Label Fait Maison gemeinsam mit der Sortenorganisation Gruyère im März 2026 unter dem Titel “Gruyère AOP – das zartschmelzende Herz jeder Quiche” durchgeführt hat.

Gruyère AOP, das zartschmelzende Herz jeder Quiche

Vom 12. bis 22. März zeigte sich die Quiche von ihrer kreativsten Seite. In rund dreissig mit dem Label Fait Maison ausgezeichneten Restaurants offenbarte sie ein besonders cremiges Herz aus Gruyère AOP.

Goldgelb, sorgfältig gereift und voller Charakter verleiht Gruyère AOP diesem Klassiker der geselligen Küche Tiefe und Raffinesse. Im Rahmen der Spezialitätenwoche «Gruyère AOP, das zartschmelzende Herz jeder Quiches» widmeten rund 35 Restaurants diesem aussergewöhnlichen Produkt originelle und inspirierte Kreationen.

Felchen aus dem See, Schweizer Shiitake-Pilze, Karottenpüree, eingelegtes Gemüse oder aromatische Kräuterbouquets: Jeder Küchenchef kreierte eine Quiche ganz nach seiner Handschrift – hundert Prozent hausgemacht. Rustikal oder raffiniert, vegetarisch oder mit maritimen Noten – stets bleibt das Wesentliche erhalten: ein knuspriger Teig, eine zarte Füllung und ein grosszügiger, schmelzender Kern.

Mit dieser Aktion, organisiert vom Label Fait Maison in Zusammenarbeit mit der Sortenorganisation Gruyère, werden handwerkliches Können und die Leidenschaft für regionale Produkte zelebriert – zur grossen Freude aller Feinschmecker.

Zu den Bildern aller Quiche-Kreationen

Lieblingsrestaurant gesucht!

Kennst du ein Restaurant, das die Auszeichnung mit dem Label Fait Maison „hausgemacht“ verdient? Gib uns dienen Tipp ab und gewinne mit etwas Glück einen Genussgutschein. (Link Formular Restauranttipp).

« Es liegt mir nahe, im Rhythmus der Jahreszeiten zu kochen – mit den Produkten aus unserer Umgebung – und eine Küche zu pflegen, die den Charakter ihres Ortes widerspiegelt: zwischen See, Wäldern und Bergen. »

Chefkoch Stéphane Décotterd träumte schon lange davon, neben seinem Gourmetrestaurant auch ein Bistro im Stil der grossen traditionellen Brasserien zu eröffnen. Im “Bistro by Décotterd” lebt er diesen Traum aus! Eine Küche mit derselben Sorgfalt, Präzision und hohen Ansprüchen an die Produktqualität, in zugänglicher und familiärer Atmosphäre.

Das Label Fait Maison war für ihn eine logische Wahl. Gemeinsam mit zahlreichen Schweizer Spitzenköchinnen und Spitzenköchen setzt er sich mit Überzeugung für eine authentische und transparente Gastronomie ein.

Le Bistro by Décotterd – Maison Décotterd – Label Fait Maison

Rollgerste Dicifood – Vaud certifié d’ici

Die Rollgerste ist ein vielseitiges Getreideprodukt. Sie eignet sich hervorragend als Beilage, beispielsweise als Alternative zu Reis oder Weizenprodukten, und passt ebenso gut in Gemüsegerichte und Eintöpfe.

Besonders bekannt ist sie als Hauptzutat der traditionellen Bündner Gerstensuppe.

Bestellen: Orge perlé 5kg – Dicifood oder im regionalen Fachhandel erhältlich.

Vaud Certifié d’ici

Das Label VAUD CERTIFIÉ D’ICI, von Vaud Promotion, garantiert Nähe, Vielfalt, Authentizität und Rückverfolgbarkeit der Waadtländer Produkte.

Die 1’800 zertifizierten Produkte fördern die Landwirtschaft und die Unternehmen des Kantons Waadt. Lokal zu konsumieren bedeutet nicht nur, die besten Saisonprodukte zu geniessen, sondern auch die Waadtländer Wirtschaft zu unterstützen, indem die Einnahmen direkt an die lokalen Erzeuger zurückfliessen.

Zudem wird die Umweltbelastung durch die Förderung kurzer Wege zwischen Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Produzentinnen und Produzenten von Lebensmitteln begrenzt. Ein positiver Kreislauf, der direkt im Einkaufskorb beginnt.

Vaud.ch – VAUD CERTIFIÉ D’ICI, eine Garantie für regionales Know-how

Kennst du die Fische des Genfersees?

Egli (la perche)

Der Egli ist der Star des Genfersees. Allerdings stammen längst nicht alle Egli, die als «Eglifilets nach Müllerinnenart» auf den Speisekarten rund um den See angeboten werden, tatsächlich aus dem Genfersee.

Hecht (le brochet)

Der Hecht ist der grösste Fisch, der natürlicherweise im Genfersee vorkommt.

Felchen (la férat)

In Frankreich als «Lavaret» bekannt und in anderen Schweizer Seen auch «Palée» oder «Bondelle» genannt, gehört die Felche zu den häufigsten Fischarten des Genfersees. Sie ernährt sich ausschliesslich von Plankton.

Seeforelle (la truite)

Zur Laichzeit wandern die Seeforellen bereits ab Ende Oktober in die Zuflüsse des Sees. Der Höhepunkt dieser Wanderung liegt meist im November und nimmt gegen Dezember und Anfang Januar wieder ab.

Seesaibling (l’omble chevalier)

Der Seesaibling reagiert besonders empfindlich auf Umweltveränderungen und Gewässerverschmutzung. Die Fangmengen hängen stark von Strömungen, Wassertemperaturen und dem Nahrungsangebot ab.

Trüsche (la lotte)

Nicht zu verwechseln mit dem Meeresfisch Seeteufel. Die Trüsche ist ein nachtaktiver Raubfisch, der sich meist in Tiefen zwischen 50 und 70 Metern aufhält.

Flusskrebse (les écrevisses)

Flusskrebse sind bei Köchinnen und Köchen sehr geschätzt. Häufig werden sie zu Bisque verarbeitet, ihr Fleisch – insbesondere die Scheren – kann aber auch ähnlich wie Hummer oder Krabben genossen werden.

Quellen : Les poissons du lac Léman | Swiss Food Academy et POISSONS DU LAC | Pêcherie d’Ouchy

Hast du gewusst?

Steinklee (Mélilot) – die «lokale Vanille»

Der Steinklee schmückt Wegränder mit seinen feinen, duftenden Blüten und verströmt ein Aroma, das an Vanille erinnert. Als beliebte Wildpflanze findet er sowohl in Desserts als auch in herzhaften Gerichten Verwendung und verleiht ihnen eine feine, warme Note.

Mehr über Steinklee erfahren

Lieblingsrestaurant gesucht!

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„Dieses einfache Rezept veredelt regionale Produkte in einer hausgemachten Zubereitung und zeigt, wie sich Food Waste kreativ vermeiden lässt.“

Das Küchenatelier ist ein Produktionsort, an dem die Mahlzeiten für die Bewohner:innen und Mitarbeitenden der Fondation St. Louis zubereitet , sowie Geburtstagskuchen, Zwischenverpflegungen und Gerichte für besondere Anlässe vorbereitet werden. Täglich werden im Durchschnitt rund fünfzig Menüs für Mittag- und Abendessen produziert – an 365 Tagen im Jahr. Die Menügestaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Begünstigten des Küchenateliers. Dabei stehen Kreativität, Team-Arbeit und die Förderung von Kompetenzen im Vordergrund. Die Küche legt besonderen Wert auf saisonale und regionale Produkte und ist mit dem Label Fait Maison ausgezeichnet.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 ist die Fondation St. Louis als gemeinnützige Organisation anerkannt und Teil der kantonalen Planung für Institutionen für Menschen mit einer Behinderung. Sie bietet zudem Betreuung, Beschäftigung und Wiedereingliederung für Erwachsene mit psychischen und/oder sozialen Schwierigkeiten.

Fondation St-Louis Fribourg

„Zero-Waste“-Rezept : Pesto aus Karottenkraut, Armer Ritter mit Vacherin Fribourgeois AOP und Microgreens

Die Küchenchefin Céleste Guillet hat dieses Rezept gewählt, weil es regionale Produkte in einer einfachen und alltagstauglichen Zubereitung veredelt, die gleichzeitig die Verwertung des ganzen Produkts aufzeigt und Food Waste vermeidet.

Da die Karotten biologisch angebaut sind, können alle Pflanzenteile verwendet werden: Das Karottengrün eignet sich ideal für ein Pesto, die Schalen können für eine Gemüsebouillon genutzt oder getrocknet und als Chips gegessen werden.

Sauerteigbrot ist ein hochwertiges Backprodukt und lässt sich gut mehrere Tage aufbewahren. Die Küchenchefin verwendet Sauerteigbrot der Bäckerei Brut in Freiburg, die auf eine lange Teigführung von 24 bis 48 Stunden setzt, um die Aromen optimal zu entwickeln und die Bekömmlichkeit zu verbessern. Sobald das Brot an Frische verliert, eignet es sich hervorragend für die Zubereitung des Gerichts “Arme Ritter”.

Der Vacherin Fribourgeois AOP ist ein Halbhartkäse aus Kuhmilch, der ausschliesslich auf den Alpen und in den Dörfern des Kantons Freiburg hergestellt wird. Als reines Regionalprodukt zeichnet sich der Vacherin Fribourgeois AOP durch seinen feinen Teig und seine schmelzende und raffiniert-subtile Textur aus.

Pesto aus Karottenkraut, Armer Ritter mit Vacherin Fribourgeois AOP und Microgreens

Rezept für 4 Personen

  • • Grün von 1 Bund Karotten (ca. 50–60 g)
  • • 30 g Sonnenblumenkerne oder Nüsse
  • • 40 g geriebener Käse (z. B. Vacherin Fribourgeois AOP)
  • • 1 kleine Knoblauchzehe
  • • 6–8 cl Rapsöl oder Olivenöl
  • • 1 EL Zitronensaft
  • • 8 Scheiben Brot (kann gut vom Vortag sein)
  • • 2 Eier
  • • 20 cl Milch
  • • 80 g Vacherin Fribourgeois AOP, in dünne Scheiben geschnitten
  • • Salz, Pfeffer
  • • 20 g Butter oder etwas Öl zum Braten
  • • Microgreens zum Garnieren

1. Pesto zubereiten: Karottenkraut gründlich waschen und trocknen. Zusammen mit Kernen, Knoblauch, Käse und Zitronensaft mixen. Nach und nach Öl hinzufügen, bis eine pestoartige Konsistenz entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Arme Ritter vorbereiten: Eier und Milch in einer Schüssel verquirlen. Leicht salzen und pfeffern. Brotscheiben kurz darin einweichen.

3. Braten: Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Brotscheiben 3–4 Minuten pro Seite goldbraun braten. Nach dem Wenden den Käse hinzufügen und leicht schmelzen lassen.

4. Anrichten: Eine Scheibe Arme Ritter auf jeden Teller geben, einen Löffel Karottenkraut-Pesto darauf verteilen, mit Microgreens garnieren und mit Pfeffer abrunden.

Food Save – Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Die Gastronomie sowie die Konsument:innen tragen eine zentrale Verantwortung zur Reduktion der Lebensmittelverschwendung. Das Label Fait Maison ermutigt dazu, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, kritische Punkte zu identifizieren und konkrete Massnahmen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen umzusetzen – sei es beim Einkauf, in der Küche oder auf dem Teller beim Gast.

In der Schweiz gehen jährlich rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel verloren. Das entspricht etwa 330 Kilogramm pro Person und Jahr sowie rund einem Viertel der Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit unserer Ernährung.
Quelle: BAFU, 2025

Im Rahmen der UNO-Nachhaltigkeitsziele hat sich die Schweiz verpflichtet, die Lebensmittelverluste bis 2030 zu halbieren. Zur Unterstützung dieser Zielsetzung haben GastroSuisse und weitere Branchenakteure gemeinsam mit dem Bund Instrumente und praxisnahe Lösungen entwickelt, um Betriebe bei ihrem Engagement gegen Food Waste zu begleiten.

Lieblingsrestaurants gesucht!

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„Von diesem schönen Poulet konnten wir wirklich alles verwerten! Die Schenkel, die Brustfilets und die Sot-l’y-laisse für unsere drei Rezepte. Mit den Knochen kochen wir eine Bouillon und mit den Flügeln einen Jus.“ 

Entdeckt das Restaurant “La Chaumière”, ein kulinarisches Juwel in der Genfer Landschaft, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt! Lasst euch von den köstlichen Kreationen des Chefkochs Serge Labrosse und seines Teams verzaubern – sei es im eleganten Restaurant, in den stilvollen Empfangsräumen oder auf den schattigen Terrassen. Ein unvergessliches gastronomisches Erlebnis an diesem tollen Ort!

La Chaumière – Label Fait Maison

Drei Gerichte mit einem Poulet

Mit einem Freilandhuhn der Familie Bidaux, Maison Forte in Troinex, kreiert Küchenchef Labrosse drei verschiedene Gerichte sowie die Basis für seine Saucen. Nichts geht verloren – alles wird für seine Zubereitungen verwendet!

Vol-au-vent mit Sot-l’y-laisse und Waldpilzbeilage

  • • Die Waldpilzbeilage dieses Rezepts besteht aus Füllhörnchen und jungen Champignons.
  • • Der Koch löscht die Sot-l’y-laisse und die Pilze mit Vin Jaune ab.

Pouletschenkel (in Bouillon gekocht)
Sauce Poulette und Garniture Grand-mère

  • • Die “Sauce Poulette” wird aus hausgemachter Hühnerbouillon zubereitet und mit etwas Rahm verfeinert.
  • • Die “Garniture Grand-mère” ist ein Klassiker der französischen Küche und besteht aus: geräucherten Speckwürfeln, kleinen Perlzwiebeln und sautierten Champignons, wobei das Ganze in der Regel mit gebratenen oder im Bratensaft geschmorten Kartoffeln gebunden wird.

Gefüllte Geflügelbrust,
Foie gras, Kartoffeln,
Trompetenpilze und schwarze Trüffel

  • • Die Pouletbrust wird mit der Geflügelfüllung gefüllt und in Kohlblätter gewickelt.
  • • Bei diesem exquisiten Gericht wird das Geflügel mit Foie gras, Kartoffeln sowie Trompetenpilzen und schwarzen Trüffeln serviert.

Das Prinzip « Nose-to-Tail Â»

Das Label Fait Maison setzt sich für einen lokalen und verantwortungsbewussten Fleischkonsum nach dem «Nose-to-Tail»-Prinzip ein.

«Nose-to-Tail» ist kein neuer Trend. Früher war es die Regel, das Tier vollständig zu verwerten. Heute entscheiden sich Konsument:innen oft nur für die edlen Teile des Tieres, wie beispielsweise die Pouletbrust. Um die Nachfrage nach diesen Stücken zu decken, wird Fleisch aus anderen Ländern importiert, deren Tierhaltungsstandards sich stark von unseren unterscheiden. Und die weniger begehrten Teile unserer Schweizer Hühner werden mangels Nachfrage seitens der Konsument:innen zu Tierfutter verarbeitet. Es lohnt sich deshalb zu lernen, wie man ein ganzes Poulet zerlegt und die verschiedenen Stücke des Geflügels kennt, um sie optimal zuzubereiten – oder das Poulet wird einfach ganz im Ofen gebraten.

Mit diesem Ansatz

  • • Setzen wir auf Schweizer Geflügel und
  • • hochwertiges Fleisch,
  • • erhalten wir einen attraktiven Kilopreis,
  • • frieren ein, was nicht sofort zubereitet wird,
  • • verwenden wir die Knochen und Abschnitte für eine aromatische Bouillon und
  • • kochen wir, wie die Profis!

Fleischkunde

Schweizer Fleisch zeigt eine interaktive Skizze vom Poulet, die genau erklärt, welche Fleischstücke das Tier bietet und wo sie sich befinden. Ausserdem erfährt man, welche Gerichte mit den verschiedenen Stücken zubereiten werden können.

Pouletbrust (Filet) 

Die Brust ist das zarteste und auch beliebteste Stück des Geflügels. Daraus lassen sich unzählige Gerichte kreieren.

Sot-l’y-laisse (Rückenfilet oder Pfaffenschnittchen)

Diese beiden kleinen, fleischigen Stücke, die sich zu beiden Seiten der Wirbelsäule oberhalb des Steissbeins befinden, sind die zartesten und leckersten Stücke des Poulets.

Sie lassen sich am besten kurz in der Pfanne anbraten. Der Name “Sot-l’y-laisse” rührt daher, dass nur ein Dummkopf ihn beim Schneiden vergessen würde.

Flügel 

Die berühmten Chicken Wings – wer mag sie nicht?! Schön scharf gewürzt, auf dem Grill oder im Ofen gebacken, damit die Haut schön knusprig wird – ein wahrer Genuss!

Sie können aber auch zur Zubereitung einer Bouillon oder für einen Saucenfonds verwendet werden.

Schenkel 

Ob knusprig gebraten oder zart geschmort – geniessen Sie die Pouletschenkel am Knochen oder ohne, ganz nach eigenem Geschmack.

Hier findet ihr einige Rezeptideen für die Zubereitung von Geflügel – ganz oder zerlegt: Rezepte finden – Schweizer Fleisch

Schweizer Fleisch – Der feine Unterschied

Sie sind Liebhaber von gutem Fleisch? Abonnieren Sie den Newsletter und/oder das Printmagazin à point von Schweizer Fleisch für Rezeptideen und Wissenswertes rund ums Fleisch. Kostenloses Abo

Und wenn Sie ein paar Argumente dafür brauchen, warum Sie sich für Schweizer Fleisch entscheiden sollten, finden Sie diese hier: Warum Schweizer Fleisch?

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„Wir setzen auf eine regionale & saisonale Küche und wollen unser Handwerk sichtbar machen.“ 

Der kulinarische Blickwinkel des Landgasthofs Riehen ist von der reichhaltigen lokalen Kultur geprägt und stellt eine Reihe traditioneller Schweizer Gerichte und internationaler Brasserie-Klassiker zur Wahl – zubereitet mit den besten saisonalen und lokalen Produkten. Zum Angebot gehören Fisch wie Fleisch, aber auch vegetarische oder gar vegane Menüs.

Landgasthof Riehen – Label Fait Maison

1 Gemüse in 4 Garmethoden = 1 Gericht

Topinambur ist ein Wurzelgemüse, das oft vergessen geht. Im veganen Dreigänger zeigt Roni Secilmis, wie er die aromatische Wurzel auf vier verschiedene Arten zubereitet und ihr damit klar die Hauptrolle in diesem Spektakel zuordnet.

Topinambur: 4 Garmethoden = 1 Gericht

Zutaten (für 4 Portionen)

  • • 2.5 kg Topinambur (gesamt)
  • • 100 ml Vegane Sahne / veganer Crème fraîche (für Mousseline)
  • • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • • 500 ml Sonnenblumenöl (zum Frittieren)
  • • 60 ml Olivenöl (für Wedges & Marinade)
  • • 3 Knoblauchzehen
  • • 4 Thymianzweige
  • • 2 TL Sumak
  • • Salz
  • • Pfeffer, frisch gemahlen

Topinambur gründlich waschen: Alle 2.5 kg Topinambur (gesamt) unter fliessendem Wasser mit einem Schwamm gründlich schrubben.

Dann die Menge aufteilen: ca. 700 g für die Rohmarinierung, 600 g für die Mousseline,  800 g für die Wedges, 400 g für die Chips.

Küchenchef Roni Secilmis empfiehlt, zunächst die Marinade anzusetzen, dann Mousseline zu kochen, parallel die Chips und Wedges zuzubereiten.

Roh mariniert

1. In einer Schüssel mit 30 ml Olivenöl, 2 TL Sumak (> siehe unten), Salz und Pfeffer vermengen. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen – die Marinade macht die Scheiben leicht weich und zieht wunderbar ein.

2. 700 g Topinambur in sehr dünne Scheiben von ca. 1 mm schneiden (Mandoline empfohlen).

Mousseline

1. 600 g Topinambur schälen und grob würfeln. In reichlich gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten weich kochen, bis sie sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen. Wasser vollständig abgiessen und kurz ausdampfen lassen.

2. Die gekochten Topinambur mit 100 ml vegane Sahne / veganer Crème fraîche in einen Mixer oder mit einem Stabmixer fein pürieren, bis eine seidige Masse entsteht.

3. Mit 1 TL  Kreuzkümmel (gemahlen), Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Warmhalten.

Wedges

5. 800g Topinambur schälen, halbieren und vierteln.

6. In kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren, bis sie leicht vorgekocht sind.

7. Abgiessen und gut abtropfen lassen.

8. Die blanchierten Wedges in einer heißen Pfanne mit 30 ml Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze rundum, ca. 8–10 Minuten goldbraun anbraten. 

9. 4 Thymianzweige und angedrückte 3 Knoblauchzehen dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Chips

1. 400 g Topinambur mit einem Mandolinen- oder scharfem Messer in hauchdünne Scheiben von ca. 2 mm schneiden. 

2. 500 ml Sonnenblumenöl (zum Frittieren) in einem kleinen Topf auf 170–180 °C erhitzen.

3. Scheiben portionsweise 3–5 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind.

4. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort mit Salz würzen.

Gewusst?

Sumak (auch Sumach, Sumac) ist ein beliebtes Gewürz in der orientalischen Küche. Es hat einen angenehm säuerlich, leicht fruchtigen Geschmack und eignet sich besonders für Marinaden und Dressings.  Ãœberhaupt kann Sumak als Alternative zu Fruchtessig oder Zitronensaft dienen. In türkischen oder orientalischen Geschäften erhältlich.

Mehr dazu im Gastrojournal

GastroJournal, n°18/19 – 30. April 2026 – Italienisch oder Französisch? Nein, hausgemacht!

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