Während des ganzen Monats März feiern wir den Gruyère AOP in über 60 Restaurants mit dem Label „Fait Maison“. Liebhaber von Cordon Bleu, Cromesquis oder Krapfen – freuen Sie sich auf einen genussvollen Monat und reservieren Sie gleich einen Tisch in einem der teilnehmenden Restaurants!

In Zusammenarbeit mit der Interprofession de Gruyère

DIE EMPFEHLUNGEN DER CHEFS

Die Genussreise durch die Schweiz des Labels Fait Maison startete im Januar 2025 im Kanton Neuenburg und zieht im Februar weiter ins Baselbiet. Wir stellen die zertifizierten Restaurants beider Basel vor und thematisieren kulinarische Leckerbissen der Region.

Wo essen ?

Entdecken Sie die mit dem Label Fait Maison ausgezeichneten Restaurants, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, indem Sie auf unserer Website nach Kantonen filtern. In den beiden Basel sind per Ende Januar 2025 13 Betriebe Fait Maison zertifiziert, darunter das Firmenrestaurant von Ricola AG in Laufen BL (nicht öffentlich zugänglich).

Übersicht der “Fait Maison”-Restaurants – der Stadt wie auf dem Land. Die Konzepte und die Angebot sind vielfältig und abwechslungsreich.

Feld zu Tisch

Der Marktplatz für den regionalen Direkthandel

Gastronom:innen, Ladner:innen und Produzent:innen vereinigt für Basel, für die Region – ohne Zwischenhandel, ohne Schnickschnack. Feld zu Tisch ist der Direkthandel mit gemeinsamem online Marktplatz für mehr regionale Lebensmittel – ob in der Beiz, in der Kita oder im Ladenregal. Zelebriert werden die Zusammenarbeit, das Handwerk, die Region, gute Böden, glückliche Tiere, geteiltes Wissen, fairen und ressourcenschonenden Einkauf, die Vielfalt und echte Beziehungen mit Menschen und mit der Umwelt.

So funktioniert’s: Produzent:innen stellen ihre Produkte auf den Marktplatz. Gastronom:innen und Läden bestellen wöchentlich ihre regionalen Produkte bei mehreren Produzent:innen gleichzeitig.

Wir haben Felicia Schäfer, Geschäftsleiterin der Genossenschaft Lebensmittel Netzwerk Basel interviewt (folgt auf Instagram und Facebook), denn wir finden Feld zu Tisch ein tolles Projekt!

Wussten Sie?

Die Basler Fastenwähe

Die Basler Fastenwähe ist ein bretzelähnliches Gebäck aus feinem Hefeteig, das mit Eigelb bestrichen und mit Kümmel bestreut wird.

Die Fastenwähe ist eine Spezialität der Region Basel und wird ausschliesslich ab der zweiten Januarwoche bis kurz vor Ostern hergestellt. Dieser Zeitraum ist keinesfalls zufällig: In der abendländisch-christlichen Kultur umfasst die Fastenzeit den 40-tägigen Zeitraum zwischen Aschermittwoch und Ostern. Die Fastenwähe führt die Tradition einer Fastenspeise – zumindest zeitlich – bis heute fort. In der Stadt wie auch auf der Landschaft kann die Fastenwähe dann in allen Bäckereien und auch bei den Grossverteilern gekauft werden. Vereinzelte Bäckereien in Bern, St. Gallen sowie im Zürcher Unterland stellen das Gebäck ebenfalls her. 

Quelle : ©Kulinarisches Erbe der Schweiz Produkte Patrimoine culinaire
Foto : © LFM_Confiserie Bachmann_Basel

Cenovis, der kultige Brotaufstrich

Ein weitsichtiger Bierbrauer war es, der sich Gedanken darüber machte, wie man aus den anfallenden Brauereihefen mit ihren bekannten gesunden Eigenschaften einen wohl schmeckenden Genuss machen könnte. Schliesslich musste die Nachkriegsgeneration mit Vitaminen versorgt werden. Im Frühjahr 1931 war es so weit: Die Erfolgsrezeptur für die Marke Cenovis war geboren. Sie hat sich bis heute nicht verändert, heisst es auf der Webseite von cenovis.ch.

Braun, würzig, aus der Tube oder im Glas aufs morgendliche Butterbrot geschmiert – die einen lieben es, die andern graust’s!

Produkte der Region

Tempeh Bagus – lokale Produktion in Liestal

Was ist Tempeh?

Tempeh besteht aus fermentierten Hülsenfrüchten und ist eine naturbelassene Spezialität aus Indonesien/Malaysien. Auf Grund des sehr hohen Proteingehalts ist Tempeh in seinem Herkunftsland ein wertvolles Grundnahrungsmittel und trägt massgebend zur Deckung des Eiweissbedarfs bei.

Naturbelassen

Die Fermentation der Hülsenfrüchte ist weder energieaufwendig noch abhängig von technisch komplexen Maschinen oder Prozessen. Der natürliche Edelschimmelpilz Rhizopus oligosporus übernimmt diese Arbeit für uns. Zudem fallen beim Herstellungsprozess keinerlei Nebenprodukte an wie dies beispielsweise bei der Tofuproduktion der Fall ist.

Gesund

Tempeh ist leicht bekömmlich, enthält kaum Fett, sehr viel Eiweiss, viele Ballaststoffe, Vitamine, Antioxidantien und ist cholesterinarm. Unter anderem bildet der Pilz durch die Fermentation Vitamin B12 in kleinen Mengen. In Asien wird die gesundheitliche Wirkung von Tempeh seit Jahrhunderten beschrieben.

Mehr über Tempeh Bagus und ihre Produktepalette. Sie sind übrigens in der Genossenschaft Feld zu Tisch und vertreiben ihre Produkte auch direkt über den online Marktplatz.

Die Herstellung von Tempeh ist im Gegensatz zu gängigen Fleischersatzprodukten auf Pflanzenbasis so einfach, dass es auch in der heimischen Küche gelingt. Stefanie Luttringer und Christoph Mullis haben eine handwerkliche Produktion in Liestal BL aufgebaut und verarbeiten ausschliesslich Schweizer Bio-Körnerleguminosen. Quelle : BauernZeitung

Tempeh, Tofu & Seitan toleriert

Vegi? Ja gerne! Aber bitte ohne industrielle Fleischersatzprodukte! Das Label Fait Maison ermutigt seine Mitglieder ihr vegetarisches Angebot zu optimieren und führt dazu regelmässig Kochateliers durch. Vegetarische Gerichte sollten genauso hausgemacht, kreativ, ausgewogen und genüsslich sein. Als Basisprodukte für pflanzliche Proteine werden beim Label Fait Maison Tempeh, Tofu und Seitan toleriert (nature oder geräuchert).

Schweizer Rheinsalinen und ihr JuraSel®

Das Urmeersalz aus der Region Hochrhein im Kanton Basel-Landschaft.

Die Schweizer Salinen versorgen das Land mit Salz aus drei Salinen: die älteste befindet sich in Bex im waadtländischen Chablais, wo das Sel des Alpes gewonnen wird. Das unter der Marke JuraSel® verkaufte Tafelsalz wird in den beiden Rheinsalinen Schweizerhalle (BL) und Riburg (AG) hergestellt.

[…] Auszug aus dem Buch „Das kulinarische Erbe der Schweiz“ von Paul Imhof (infolio)

Salzlose Speisen schmecken in der Regel fad, und Mehlspeisen brauchen gar immer eine Prise Salz, um die Stärke zu stabilisieren. Das Salz ist in unserer Küche schlicht unentbehrlich, genauso wie für den menschlichen Körper: Das richtige Gleichgewicht zwischen Salz und Wasser ist für unseren Stoffwechsel wesentlich. Über das Würzen von Speisen hinaus, besitzt Salz eine weitere zentrale Funktion in der Nahrungsmittelherstellung: Es ist ein Konservierungsmittel. Schinken und Speck, Emmentaler und Gruyère, all diese Produkte werden mit Salz oder Salzwasser behandelt, um sie haltbar zu machen.

Quelle: ©Kulinarisches Erbe der Schweiz: Produkte Patrimoine culinaire

Slow Food Presidio

Zwetschgenlandschaft im Tafeljura

Slow Food Presidio
Zwetschgenlandschaft im Tafeljura

Mit seinen engen Tälern und den weiten Plateaus bietet die Hochebene des Tafeljuras eine malerische Kulisse für die markanten Hochstamm-Obstbäume. Hier werden auf offener Flur Mostobst- und Kirschbäume angebaut, während in den Obstgärten der Dörfer sowie in den feuchteren Lagen entlang den Bächen und in den Talmulden Hochstamm-Zwetschgenbäume zu finden sind.

Diese charakteristische Kulturlandschaft ist ein Erbe aus der Zeit der Selbstversorgung, als die Bauernfamilien den Boden in Doppelnutzung kultivierten. Die auf den Viehwiesen verteilten Obstbäume nutzten sie für die Früchteproduktion. Die traditionellen Baumgärten und der Streuobstbau wurden in den letzten Jahrzehnten immer mehr von rationeller zu bewirtschaftenden Niederstammanlagen mit grossfrüchtigen Obstsorten verdrängt. Die alten Zwetschgensorten wie Hauszwetschge, Bühler und Fellenberg hatten fast keinen Absatz mehr, obwohl sie Früchte mit intensivem Aroma und saftigem Fruchtfleisch hervorbrachten. Heute werden dank dem Hochstammförderprojekt aus den Zwetschgen duftende Torten, die mit Dörrzwetschgen (Backpflaumen) gefüllt sind, Bühlerzwetschgen-Konfitüre oder leckere Chutneys, die sehr gut zu Fleischpasteten, Braten, Wild oder Käse passen.

Presidio Zwetschgenlandschaft im Tafeljura | Slow Food Schweiz

Presidi-Projekte helfen, kleine hochwertige Produktionen aufrechtzuerhalten, traditionelles Know-how zu wahren, einzigartige Kulturlandschaften und Ökosysteme zu schützen sowie einheimische Tierrassen und Pflanzenarten zu fördern.

Basel & seine Läckerli

Basel und seine Läckerli zählen zu den Kulinarischen Genussorten Schweiz. In der Genussstadt Basel nehmen die kulinarischen Spezialitäten neben einem grossen kulturellen Angebot einen wichtigen Platz ein : Die Basler Läckerli stehen ganz oben auf der Liste, aber die Stadt hat auch eine ganze Reihe von typischen Gerichten, Brauereien, Brennereien und sogar Lachs zu bieten.

Basler Läckerli

Das Basler Läckerli ist ein an Honig, Zucker, Mandeln, Gewürzen, Zitronat und Orangeat reicher Lebkuchen mit Zuckerguss in einem handlichen Format (ca. 3 x 4 Zentimeter). Es ist im Gegensatz zu anderem Lebkuchengebäck relativ hart.

Die Ursprünge der heutigen Lebkuchen liegen in den mittelalterlichen Klöstern, als Honiggebäcke zusehends mit Gewürzen angereichert wurden. Die Verfügbarkeit diverser orientalischer Gewürze wurzelt im Gewürzhandel, der Europa im 11. Jahrhundert erreichte und an dem sich die zahlungskräftigen Klöster beteiligten. Von den Klöstern aus drang die Lebkuchenherstellung im Spätmittelalter allmählich in die Städte vor. In der Schweiz entstand deshalb im 15. Jahrhundert das Gewerbe der Lebküchner. Die heutige Lebkuchen-Vielfalt, die von der Ostschweiz bis in die Romandie reicht, entwickelte sich allmählich ab dem 17. Jahrhundert.

©Quelle Kulinarisches Erbe der Schweiz: Produkte Patrimoine culinaire
Bild ©Läckerli Huus

Zu besuchen

Jakob’s Basler Läckerli Manufaktur

Tauchen Sie in die spannende Welt der ältesten Biskuitmanufaktur der Schweiz ein. Sie erhalten einen Einblick in die 270-jährige Unternehmensgeschichte von Jakob’s Basler Leckerly und die Entwicklung des Basler Läckerlis. Die Führung dauert ca. 60 Minuten und beinhaltet einen geschichtlichen Überblick der Entwicklung vom Basler Läckerli, eine Tour durch die Manufaktur und eine Degustation von Läckerli-Rezepturen aus drei Jahrhunderten. Am Ende der Führung dürfen Sie sich als Abpacker*in unter Beweis stellen und Ihr eigenes «Bhaltis» (Give-away) einpacken.

🕒 Führungen: Montag bis Freitag jeweils Start um 14.30 Uhr .

🗣 Sprache: Englisch (Deutsch)

💰Preis: CHF 25.- pro Person (Kinder bis 16 Jahre CHF 20.-) – mit Basel Card 50 % Rabatt  

ℹ️ Weitere Informationen: Jakob’s Basler Leckerly Manufaktur und Manufakturladen

Bild ©Jakob’s Basler Läckerli Manufaktur

Basler Stadtmarkt – Sinnesfreude pur

Der Stadtmarkt ist der grösste Frischwarenmarkt Basels und ein wahres Paradies für Liebhaberinnen und Liebhaber frischer, regionaler Produkte. Vor der historischen Kulisse des Basler Marktplatzes entfaltet sich ein buntes Treiben, bei dem die Sinne verwöhnt werden. Die angebotenen Waren stammen überwiegend aus nachhaltiger und liebevoller Eigenproduktion aus der trinationalen Region rund um Basel – für Genuss mit gutem Gewissen.

Bild 1 2024 Basler Stadtmarkt | Bild 2 2015 ©ABSTM_Bettina Matthiessen | Bild 3 2017 ©ABSTM_Julian Salinas

Zwei Märkte verleihen dem Basler Marktplatz Leben und Vielfalt:

Der Schlemmer-Markt am Montag entführt Besucherinnen und Besucher in die köstliche Welt des Streetfoods, während von Dienstag bis Samstag der Stadtmarkt mit seiner beeindruckenden Auswahl an Frischwaren begeistert. Über die Woche verteilt bieten mehr als 30 Markthändlerinnen und -händler ihre Waren feil, wovon zehn die Kundschaft mit knackigem Gemüse und frischen Früchten verwöhnen. Beeindruckende 75 Prozent dieser Produkte stammen aus nachhaltiger Landwirtschaft, und etwa zwei Drittel werden von den Produzenten selbst angebaut.

Rund 80 Prozent aller Frischwaren haben ihren Ursprung in der Nordwestschweiz sowie im benachbarten Südbaden und dem malerischen Elsass. Neben Obst und Gemüse laden acht Stände dazu ein, in die Welt der Delikatessen einzutauchen. Ob aromatischer Käse, Fisch, Honig oder mediterrane Oliven – hier ist für jeden Feinschmecker etwas dabei. Je nach Jahreszeit findet man auf dem Stadtmarkt auch Schnittblumen, bunte Kürbisse oder festliche Adventskränze.

Beliebt sind auch die Verpflegungsstände, die mit ihrem vielfältigen Angebot zum Geniessen und Verweilen einladen. Hier trifft man auf eine lebendige Marktstimmung, die von Gesprächen, Lachen und dem Duft frisch zubereiteter Speisen erfüllt ist. Ob für einen kurzen Zwischenstopp oder einen ausgedehnten Bummel – der Stadtmarkt ist ein Erlebnis, das Basels Charme und Kulinarik auf unvergleichliche Weise vereint. Basler Stadtmarkt

Salina Helvetica – Schweizerhalle & Riburg

Auf dem Rundgang im Besucherzentrum am Standort Schweizerhalle wohnen Sie dem Urknall bei, lassen einen Eiswürfel schmelzen und werden Zeuge, wie Salz vor Ihren Augen verschwindet. 

Sie erwartet der imposante Verdampfungskessel, eine Berglandschaft aus Salz und eine Attraktion für alle Kinder und Junggebliebenen – der Spass ist garantiert! Vom Stein über die Sole bis hin zum feinkörnigen Salz – erleben Sie das Salz in seinen verschiedenen Facetten. 

📍Besucherzentrum am Standort Schweizerhalle. ℹ️ Weitere Informationen: Erlebe das Salz in Schweizerhalle und Riburg

Bild: Schweizerhalle_Salina Helvetica Rundgang
© Pascal Gertschen

Weiterführende Links

Kulinarische Genussorte Schweiz

Regio.Garantie Lokale Produzenten | Aus Stadt Und Land

Marktplatz Feld zu Tisch

Food Guide – This is Basel

Kulinarisches Erbe der Schweiz

Tempeh Bagus, Liestal BE

Die Genussreise durch die Schweiz des Labels Fait Maison startet im Januar 2025 im Kanton Neuenburg. Wir stellen die zertifizierten Restaurants der Region vor und lassen euch einige kulinarische Schätze des Kantons (wieder) entdecken.

Wo essen ?

Entdecken Sie die mit dem Label Fait Maison ausgezeichneten Restaurants, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, indem Sie auf unserer Website nach Kantonen filtern. Darüber hinaus weisen auch vier Gemeinschaftsküchen das Label aus.

Über die “Fait Maison”-Restaurants im Kanton

Entdecken Sie hier einige unserer Adressen und auf labelfaitmaison.ch alle “Fait Maison” zertifizierten Restaurants im Kanton Neuenburg.

Wussten Sie?

Der Ǝ̗ꓤꓕꓶIᖵ NON

Dank seiner verblüffenden Frische ist der Neuenburger Non Filtré für Kenner und Liebhaberinnen ein echter Vorbote des Frühlings.

Dieser typische Neuenburger Wein wird aus Chasselas hergestellt. Wenn er Anfang Januar ungefiltert in Flaschen abgefüllt wird, ist seine Gärung bereits vollständig abgeschlossen. Der Neuenburger Non Filtré ist der erste Wein des Jahres und stellt somit einen Vorgeschmack auf den neuen Jahrgang dar, der im Herbst zuvor geerntet wurde.

Seine blumig-frischen, exotischen Noten von Zitrusfrüchten bis hin zu Ananas verblüffen die Nase, die von einem Chasselas eigentlich andere Aromen erwartet. Die feinen Hefepartikel im Wein verleihen ihm ein herrliches Gefühl von Frische. Weitere Informationen dazu auf Neuchâtel Vins & Terroir – Degustation am 15.1.2025

L’Œil de Perdrix ist der Name des Roséweins aus Pinot Noir, der in verschiedenen Weinbaugebieten vorkommt. Es scheint jedoch, dass dieser Name in der Schweiz erstmals 1861 auf einem Etikett im Kanton Neuenburg auftauchte.

Bericht von Couleurs locales – Play RTS (auf Französisch)

Saucisson neuchâtelois IGP & Saucisse neuchâteloise IGP 

Le Saucisson neuchâtelois IGP et la Saucisse neuchâteloise IGP werden aus Schweinefleisch hergestellt, das zu einem Drittel aus Fett und zu zwei Dritteln aus magerem Fleisch besteht, und dann in einen Rinderdarm gefüllt: gerade für die Saucisson und gebogen für die Saucisse, was den einzigen Unterschied zwischen den beiden darstellt.

Ihr typischer Geschmack nach Fleisch und Gewürzen, der durch ein rauchiges Aroma verstärkt wird, ist auf die Neuenburger Tradition der „Torrée“ zurückzuführen, bei der die Würste in der Glut eines Feuers gegart werden. Diese Würste können warm oder kalt serviert werden.

Foto ©Association suisse des produits AOP-IGP

Zwei ikonische Käsesorten

Der Bleuchâtel, auch bekannt als Bleu de Neuchâtel, wird in der Käserei Les Martel von Didier Germain hergestellt. Dieser Käse, der oft als «Schweizer Bleu» bezeichnet wird, zählt zu den Spitzenreitern im erlesenen Kreis der hochwertigen Blauschimmelkäse. Er begeistert sowohl Feinschmecker als auch anspruchsvolle Geniesser.

Der Britchon ist ein thermisierter Kuhmilchkäse, der typisch für den Kanton Neuenburg ist. Besonders charakteristisch ist seine Reifung mit Œil-de-Perdrix. Sein Name bedeutet «Neuenburger» im lokalen Dialekt. Produziert wird er das ganze Jahr über in der Käserei de Bémont im Val de la Brévine.

Foto © LFM, Hall’titude La Chaux-de-Fonds, Sterchi – La Maison du Fromage

Der Absinth

Absinth, das legendäre Getränk aus dem Val-de-Travers, war fast ein Jahrhundert lang im Untergrund verborgen. Der Überlieferung nach wurde es im 18. Jahrhundert von Mutter Henriod erfunden. Bekannt als die «Grüne Fee», spiegelt es die einzigartige Kultur und Geschichte ihrer Heimat wider.

Die Herstellung von Absinth erfolgt durch die Mazeration und Destillation verschiedener Pflanzen. Obwohl jede Rezeptur individuell ist, basieren die meisten auf vier zentralen Zutaten: Grossem Wermut, Kleinem Wermut, grünem Anis und Fenchel. Die beiden Wermutarten prägen den unverwechselbaren Geschmack des Absinths, während Anis und Fenchel das charakteristische Trüben hervorrufen, wenn das Getränk mit Wasser gemischt wird.

Neben diesen Hauptzutaten kommen oft weitere aromatische Kräuter zum Einsatz, darunter Pfefferminze, Melisse, Ysop, Sternanis, Zitronengras, Koriander, Engelwurz, Ehrenpreis und Kalmus. Jede Mischung verleiht dem Absinth ihren individuellen Charakter.

Val-de-Travers – Kulinarische Genussorte

Buchtipp : Absinthe, Tania Brasseur (textes), Tamara Berger (photos), paru chez Helvetiq le 19.9.2023

Foto © LFM, Hall’titude La Chaux-de-Fonds

Absinth-Torte

Degustieren Sie diese Spezialität mit Absinth im Grand Hôtel Les Endroits in La Chaux-de-Fonds.

Das Rezept dazu finden Sie hier.

Ein unvergessliches Erlebnis

Das Val-de-Travers hat alles zu bieten, was einen Aufenthalt zu einem farbenfrohen und genussvollen Erlebnis macht: atemberaubende Landschaften mit den beeindruckenden Schluchten der Areuse und der Poëta-Raisse, dichten Wäldern, majestätischen Bergen wie dem Creux du Van und den historischen Asphaltminen. Diese Vielfalt macht die Region zu einem einzigartigen Reiseziel.

Hinzu kommt ein vielseitiges kulturelles Angebot – von Museen über Fahrten mit historischen Dampfbahnen bis hin zu Skipisten. Auch geschichtsträchtige Persönlichkeiten haben ihre Spuren hinterlassen, wie Jean-Jacques Rousseau, der zwischen 1762 und 1765 in Môtiers lebte.

Doch das wahre Herzstück des Val-de-Travers sind seine kulinarischen Schätze mit einer Geschichte, die ihresgleichen sucht. Der legendäre Absinth, einst fast ein Jahrhundert lang in die Illegalität verbannt, und der berühmte Asphaltkochschinken, der in den einst bedeutendsten Asphaltminen Europas gegart wurde, stehen beispielhaft für den Charakter dieser Region.

Erleben Sie das Val-de-Travers bei einem Besuch seiner Museen und Destillerien, einer Verkostung seiner Spezialitäten und Spaziergängen durch seine einzigartige Landschaft. Genuss garantiert! Kulinarische Genussorte.

Das Absinthhaus

Erleben Sie die faszinierende Geschichte und das Kulturerbe des Absinths an einem ikonischen Ort im Val-de-Travers: dem ehemaligen Bezirksgericht in Môtiers. Die Maison de l’Absinthe, die 2024 ihr 10-jähriges Bestehen feierte, öffnet nach der jährlichen Winterpause (1. Januar bis 28. Februar 2025) wieder am 1. März ihre Türen.

Planen Sie Ihren Besuch und tauchen Sie ein in die Welt der legendären «Grünen Fee».

Weitere Informationen

Foto © La Maison de l’Absinthe

Winterwandern im Tal von La Brévine

Schneebedeckte Märchenlandschaften, absolute Stille und klare, frische Bergluft… Unternehmen Sie eine Winterwanderung mit Schneeschuhen, beispielsweise auf der “Schneeschuhroute Pénitencier“, und entdecken Sie La Brévine – die “Sibirische Schweiz”, berühmt für ihre Kälterekorde.Wenn die Bedingungen es erlauben, haben Sie vielleicht die Gelegenheit, auf dem Taillères-See Eislaufen zu gehen

Foto © Guillaume Perret; Jura Trois Lacs

Weitere Informationen :

Label Neuchâtel Vins et Terroir (Produkte) : Terroir – Neuchâtel vins et terroir

Schweizerische kulinarische Tradition (mit Rezepten) : https://almanach.ch/neuchatelois (auf Französisch)

Vom 18. bis 22. November 2024

Die Gemeinschaftsgastronomie steht vom 18. bis 22. November im Rampenlicht! In dieser speziellen Woche wählen die teilnehmenden Gemeinschaftsküchen einen Tag aus, an dem alle Gerichte, vom Frühstück bis zum Abendessen, zu 100 % hausgemacht zubereitet werden.

Mit dieser Initiative wollen wir das Können und die Leidenschaft der Teams in der Gemeinschaftsgastronomie würdigen – ein Beruf, der oft wenig Anerkennung bekommt. Auch wenn diese Restaurants nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, wird ihr Engagement für eine authentische und hochwertige Küche hier besonders hervorgehoben. Das Label Fait Maison zeigt auf, dass es auch in der Gemeinschaftsgastronomie seinen Platz hat und es möglich ist, hausgemachte Produkte in grossen Mengen anzubieten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um die Arbeit der Köche und Köchinnen in der Gemeinschaftsgastronomie zu entdecken!

Entdecken Sie den Flyer im PDF-Format

Folgen Sie uns auf FacebookInstagram und Tiktok !

Während der Schweizer Genusswoche vom 12. bis 22. September bieten über 50 Restaurants mit dem Label Fait Maison ein 100% hausgemachtes Signature-Gericht mit Schweizer Kürbis und Getreide als Vorspeise, Hauptspeise oder Dessert an. Diese Spezialitätenwoche wird in Zusammenarbeit mit Culturefood und der Genusswoche organisiert.

Die Liste der teilnehmenden Restaurants.

Folgen Sie uns auf Facebook, Instagram und Tiktok um nichts zu verpassen und nach und nach die Empfehlungen der Restaurants zu entdecken.

DIE EMPFEHLUNGEN

A la dolce vita verweilen wir fünf unglaublich gerne auf einer gemütlichen Terrasse, lassen den Tag bei einem sommerlichen Abendessen ausklingen und gönnen uns hie und ein Glas Wein oder ein kühles Bier. Weil wir unmöglich über 300 Terrassen in den paar Sommertagen besuchen können, hier schon mal unsere spontane Hitliste. Weitere wunderbare Orte finden Sie mit der Geokarte auf labelfaitmaison.ch > Suchoption Terrasse.

Titelbild: La Guinguette – Restaurant La Chaumière, Troinex GE

Carine fühlt sich genauso wohl in den Bergen wie am See…

Unsere Praktikantin Amporn schwärmt für…

Manuelas Tipps in der Deutschschweiz – mal urban, mal naturnah…

Stéphanie hält mit ihrem Camper wo’s gerade passt…

und unsere neue Kollegin Cloé mags stimmig und urban!

Diese Spezialitätenwoche vom 8. bis 18. Juni wird dem Rhabarber gewidmet. Ein verkanntes Saisongemüse, das sich bestens für süsse (und salzige) Gerichte eignet. Geniessen Sie während diesen 10 Tagen originelle und 100% hausgemachte Desserts mit Schweizer Rhabarber in den teilnehmenden Restaurants des Labels Fait Maison. Ein Hoch auf den Sommer!

Liste der teilnehmenden Restaurants

Machen Sie sich “gluschtig” mit den Bildern der Rhabarberdesserts in der nachstehenden Galerie und demnächst auch auf Facebook und Instagram.

Das Label Fait Maison organisiert thematische Ateliers für Berufsköche/-köchinnen in kleinen Gruppen zum Austausch von Erfahrungen und der Generierung frischer Inspirationen. Diese Kochateliers stehen allen professionellen Köchen und Köchinnen offen, ob Mitglied des Labels oder nicht.

Preis: 150.-

Spezialtarif für Mitglieder des Labels Fait Maison : CHF 120.-

Max. 12 TeilnehmerInnen

Das Programm 2025 der Kochateliers wird demnächst bekanntgegeben.

Anmeldung: info@labelfaitmaison.ch

Program 2024


geleitet von Köchin Ursula Christen
Culinarium Alpinum, Mürgstrasse 18, 6370 Stans NW

Schweizer Hülsenfrüchte im Mittelpunkt

Montag, 27. Mai 2024

17h00-21h00 Uhr (inkl. gemeinsames Essen)

In der Schweiz wachsen viele verschiedene Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen usw., mit denen wir unsere Ernährung vielseitig bereichern können. Die teilnehmenden KöchInnen bereiten ein schmackhaftes und ausgewogenes Menu mit Schweizer Hülsenfrüchten zu und erfahren dabei viel über die Grundzubereitung von Hülsenfrüchten sowie deren vielfältige Verarbeitung in verschiedenen Gerichten.

MENÜ : Hülsenfrüchte im Mittelpunkt

Knusprige Kichererbsen

*

Linsentrio:
Linsensalat mit Lauch
Linsenbällchen mit Apfel-Chutney
Linsenmousse mit Kreuzkümmelbretzel

*

Erbsensuppe

*

Gelberbsen-Dal mit Pitabrot
Borlotti-Bohnenstrudel mit Beurre blanc
Spalterbsenlasagne

*

Schokomousse vegan
Kichererbsenkuchen mit weisser Schokolade

Kurs geleitet von
Christoph Reichenbach & Daniel Wyss

Hugentobler Schweizer Kochsysteme AG, Gewerbestrasse 11, 3322 Schönbühl BE

Hausgemacht aus Überzeugung!

Dienstag, 12. November 2024 – ANNULLIERT MANGELS TEILNEHMER.INNEN

10h00-15h00 Uhr inkl. Degustation und Mittagessen

In Kooperation mit Hugentobler Schweizer Kochsysteme bietet Ihnen das Label Fait Maison die Gelegenheit, moderne Verfahrenstechniken kennenzulernen, die Ihnen helfen, trotz Fachkräftemangel und sich wandelnden Arbeitszeitmodellen, auf hausgemachte Speisen in bester Qualität zu setzen und gleichzeitig Ihre Rendite zu erhöhen.

Was bedeutet es die Qualität der Speisen zu perfektionieren, mit den eigenen Produkten und Rezepten zu arbeiten, die Küchenabläufe zu optimieren und dabei eine gute Rendite zu erzielen? Erfahren Sie im Rahmen dieses Kurses wie Hausgemachtes in professionellen Prozessen und Produktivität hergestellt werden kann.

Moderne Verfahrenstechniken wie professionelles Schockfrosten und die richtige Schnellkühltechnik beeinflussen die Personal- und Mise-en-Place-Bewirtschaftung und führen zu neuen attraktiven Speiseangeboten. Lernen Sie moderne Herstellungsmethoden kennen und holen Sie sich u.a. Tipps und Tricks zum Niedergaren, Sous Vide oder zur Aufbereitungstechnik im Kombisteamer.

Degustieren Sie dabei regionale und saisonale Inhouse-Convenience Zubereitungen und überzeugen Sie sich selbst von der Produktqualität.

Kursziel: Die Kursteilnehmer/innen erkennen, wo das Potenzial einer zukunftsorientierten, eigenen Küche und Produktion liegt und lernen neue Produktionsmethoden kennen.

Dossier: Kursdossier Swiss System und Anleitung (Beschriebe) zu den gezeigten Prozessen.

 

Degustieren Sie vom 7. bis 17. März 2023 den Gruyère AOP in einer knusprigen Kreation anlässlich unserer Spezialitätenwoche in Kooperation mit der Sortenorganisation Gruyère. Malkoffs, Cordon bleus, Cromesquis, gefüllte Ravioli und Cannelloni mit einer Knusperdeko oder Flammenkuchen mit Gruyère AOP…holen Sie sich Appetit mit den folgenden Bildern und reservieren Sie gleich Ihren Tisch in einem der rund 50 teilnehmenden Restaurants.  

Liste der teilnehmenden Restaurants

Die folgenden Bilder werden ebenfalls in unserem FB-Album und auf unserer Insta-Seite geteilt.

Die Spezialitätenwochen des Labels Fait Maison rücken das Kochhandwerk, die Kreativität der zertifizierten Restaurants und regionale Produkte ins Scheinwerferlicht. Freuen Sie sich aufs Degustieren der 100% hausgemachten Empfehlungen zu den angegebenen Daten in den teilnehmenden Restaurants, die wir jeweils 14 Tage vor der Spezialitätenwoche veröffentlichen.

3 Spezialitätenwochen – in den teilnehmenden Restaurants

7. bis 17. März
Der Gruyère AOP knuspert! 
In Kooperation mit der Sortenorganisation Gruyère.

Degustieren Sie den beliebten Gruyère AOP in einer knusprigen Variante – sei es als Malakoff, im Cordon bleu oder auf einem Knusperteig – der Kreativität des Chef de Cuisine sind keine Grenzen gesetzt!

8. bis 18. Juni
Die Rhabarber kündigt den Sommer an!

Die Rhabarber ist eine Schweizer Sommerbotschafterin, die sich hervorragend zur Zubereitung einer Süssspeise eignet. Geniessen Sie während dieser Spezialitätenwoche ein hausgemachtes Rhabarber-Dessert in den teilnehmenden Restaurants.

12. bis 22. September
Kürbis in allen Variationen!
In Kooperation mit CultureFood &
der Schweizer Genusswoche.

Zu dieser Jahreszeit kriegen wir nicht genug von Schweizer Kürbis! Im Fokus der Genusswoche ist während diesen 10 Tagen zudem das Schweizer Getreide. In Kombination mit Kürbis ergibt sich daraus ein saisonales und regionales Genussmenü. Freuen Sie sich auf Empfehlungen aus der Küche zur Vorspeise, im Hauptgang oder als Dessert.  

1 Spezialitätenwoche – exklusiv für die Gemeinschaftsgastronomie

18. bis 22. November
1 Tag 100% hausgemacht!


An einem dieser Tage wird den Gästen zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Zvieri und zum Abendessen 100% hausgemachte Gerichte serviert. Damit wird die Arbeit des Küchenteams geehrt und aufgezeigt, dass es auch in der Systemgastronomie möglich ist!