Im August führt unsere Genussreise in zwei Kantone, die für ihre traditionsreiche Küche und ihre authentische, ruhige Atmosphäre bekannt sind: den Aargau und den Kanton Solothurn. Zwischen farbenfrohen Märkten, traditionellen Rezepten und idyllischen Juralandschaften erwarten Sie überraschende Genüsse und unvergessliche regionale Entdeckungen.

Wo essen ?

Mit der Kantonsuche auf unserer Website finden Sie die mit dem Label „Fait Maison“ ausgezeichneten Betriebe im Kanton Aargau und in Solothurn schnurstracks. Diese Adressen bieten Ihnen eine saisonale und hausgemachte Küche basierend auf Rohprodukten und machen transparent, sollten Convenience Produkte zum Einsatz kommen.

Zu den zertifizierten Betrieben im Kanton Aargau und Solothurn

Alle Restaurants-Hotels mit dem Label “Fait Maison” im Kanton sind hier verzeichnet: labelfaitmaison.ch

Die “Fait Maison”-Adressen

Hast du gewusst?

AARGAU – Der viertgrösste Weinbaukanton der Deutschschweiz

Mit rund 400 Hektar Rebland liegt der Aargau gleich hinter Zürich, Schaffhausen und Graubünden. Hauptsächlich werden Blauburgunder und Riesling-Silvaner angebaut, aber auch seltenere Sorten wie Pinot Gris, Gewürztraminer, Räuschling, Sauvignon Blanc und Chardonnay gedeihen hier.

Die Kombination aus topografischer Vielfalt – von Aareufern bis zu Jurahügeln – und verschiedenen Mikroklimata macht den Aargau zu einem echten Geheimtipp für charaktervolle Weine aus kleinen, leidenschaftlich geführten Betrieben.

Quelle und foto : SwissWine | Aargau /
SwissWine | Aargau

Der Bachfisch – ein Kuchen zur Feier des jahrhundertealten Brauches

Wusstest du, dass die Stadt Aarau ihr eigenes Süssgebäck in Fischform hat?

Der Bachfisch wurde 2014 in Aarau kreiert – als Spezialität zur Bachfischet – älteste gelebte Tradition der Schweiz. Aussen knusprig, innen weich und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich (z. B. mit Rüebli, als Hommage an das lokale Gemüse). Hergestellt wird er in einer sozialen Integrationswerkstatt – ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel von Tradition, Innovation und sozialem Engagement.

Quelle : Aargau Tourismus – Bachfisch

Foto : Bachfisch

SOLOTHURN – Weinbau am Jurafuss

Auch im Kanton Solothurn wird Wein produziert, etwa in den Regionen Bucheggberg, Thal oder entlang der Aare. Hauptsorte ist der Pinot Noir, daneben wachsen Chasselas, Sauvignon Blanc und Gewürztraminer – meist auf kleinen Parzellen, gepflegt von engagierten Kleinwinzern.

Ein Highlight? Der Schaumwein Solothurn Brut, traditionell hergestellt, oder der bodenständige Landwein Bucheggberger, der mit seinem ehrlichen Charakter überzeugt.

Quelle und Foto : SwissWine | Solothurn

Buttenmost – eine wilde Rarität aus Solothurn

Der Buttenmost ist ein rohes Püree aus Hagebutten (Rosa canina). Die leuchtend rot-orange Paste ist säuerlich-süss und eine regionale Spezialität des Schwarzbubenlandes.

Traditionell im Herbst gegessen, passt Buttenmost zu Milchdesserts, Wildgerichten oder als Grundlage für belebenden Früchtetee. Ein echtes Superfood mit viel Vitamin C, das Wildsammlung und kulinarisches Erbe vereint.

Quelle und Foto : Kulinarisches Erbe der Schwiez – Buttenmost

Slow Food Presidio

Die Hochstamm-Kirschbäume des Aargaus

Im sanften Hügelland des Nordwestens, zwischen dem Aargau und der Zentralschweiz, prägen Hochstamm-Kirschbäume das Landschaftsbild – ein lebendiges Kulturerbe. Diese imposanten Bäume spenden Schatten, Holz und Kirschen – früher unentbehrlich für die bäuerliche Wirtschaft und vor allem für die Kirschbrennerei.

Doch industrielle Produktion und der Verlust alter Sorten gefährdeten dieses Erbe. Der Slow Food Presidio „Schweizer Brenzerkirsch“ bewahrt dieses Wissen, indem er hochwertigen Kirschbrand aus lokal geernteten, nicht standardisierten Kirschen fördert.

Heute setzen sich rund 30 Bauern und zwei Brennereien – darunter die Brennerei Humbel in Stetten (AG) – für den Erhalt dieser Tradition ein. Das Resultat: ein edler Kirsch mit Noten von Steinobst, Mandeln, dunkler Schokolade und Gewürzen – ein echtes Symbol der schweizerischen Obstvielfalt.

Quelle und Fotos : Slow Food Presidio | Brenzerkirsch

Regionale Spezialitäten

Aargau – das Rüebliland

Der Kanton Aargau wird liebevoll „Rüebliland“ genannt – eine Anspielung auf den einst umfangreichen Anbau von Zuckerrüben und Karotten. Jedes Jahr im Herbst verwandelt der berühmte Rüeblimärt in Aarau die Stadt in einen bunten Genussmarkt.

Besonders hervorzuheben ist die alte Sorte Küttiger Rüebli – weiss, robust und intensiv aromatisch. Und zum Dessert? Natürlich die Aargauer Rüeblitorte: saftig, aromatisch, mit kleinen Marzipankarotten – ein wahres Aushängeschild der lokalen Backkunst.

Quelle : Kulinarisches Erbe der Schweiz /
Foto : Rüeblimärt Aarau

Solothurner Torte – süsse Tradition

Die Solothurner Torte wurde 1897 kreiert und besteht aus Haselnussbiskuits, Baiserschichten und einer feinen Buttercreme, dekoriert mit Piemonteser Haselnüssen.

Dieses elegante Gebäck wird nach traditionellem Rezept gefertigt und ist aus den Cafés und Konditoreien der Region nicht wegzudenken.

Quelle : Kulinarisches Erbe der Schweiz |
Foto : Solothurn Tourismus

Ausflugtipps und Sehenswertes

Solothurns Altstadt – das barocke Juwel der Schweiz

Solothurn begeistert mit seiner prachtvollen Barockarchitektur, der markanten St.-Ursen-Kathedrale mit ihren symbolträchtigen 11 Türmen und einem stimmungsvollen Altstadtkern.

Zahlreiche Brunnen, Museen, Boutiquen und der Wochenmarkt am Samstag laden zum Flanieren und Entdecken ein. Für vertiefte Einblicke empfiehlt sich eine Stadtführung.

Quelle und Foto : Solothurn Tourismus

Naturpark Thal – ein grünes Paradies

Der Naturpark Thal im solothurnischen Jura ist ein echter Geheimtipp. Entdecken Sie Themenwege, blühende Wiesen, Burgruinen und Berggasthöfe – zu Fuss oder mit dem Velo. Erleben Sie die lokale Kultur in kleinen Museen und geniessen Sie regionale Spezialitäten in gemütlichen Landgasthäusern.


Quelle und Foto : Naturpark Thal

Schlösser und Burgen – historische Schätze

Der Kanton Aargau trägt mit Recht den Beinamen «Schlosskanton»: Über 40 Burgen, Ruinen und historische Residenzen sind über die ganze Region verteilt. Zu den bekanntesten zählen das majestätische Schloss Lenzburg (Foto n°1) – eine der ältesten Burganlagen der Schweiz –, das romantisch gelegene Wasserschloss Hallwyl (Foto n°2), das auf dem stillen Hallwilersee zu schweben scheint, sowie das barocke Schloss Wildegg, umgeben von prachtvollen Gärten und Obstgärten. Nicht zu vergessen: das Schloss Habsburg (Foto n°3), die Wiege eines der bedeutendsten europäischen Adelsgeschlechter.

Diese geschichtsträchtigen Orte laden zu einer spannenden Entdeckungsreise ins Mittelalter ein – zu den grossen Adelsfamilien der Schweiz und zum reichen Kulturerbe des Aargaus. Gleichzeitig bieten sie ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt: interaktive Museen, Ausstellungen, Themenwege oder einfach entspannte Spaziergänge in einer beeindruckenden Naturkulisse.

Quelle und Fotos : Aargau Tourismus | Schlösser & Burgen

Weitere Informationen

Solothurn Tourismus

Aargau Tourismus

Kulinarisches Erbe der Schweiz

Kulinarische Genussort

Slow Food CH

Regionaler Naturpark Thal

Wenn die Sommertage heiss werden, gibt es kaum etwas Schöneres, als sich ein schattiges Plätzchen am Wasser zu suchen. Diese “Fait Maison” ausgezeichneten Restaurants liegen an idyllischen Seen, ruhigen Flüssen oder in erfrischenden Höhenlagen – mit Terrassen, die buchstäblich direkt am Wasser liegen. Frische garantiert, Authentizität serviert.

Cap auf den Lac Léman – Restaurants direkt am Ufer

Von Genf bis Montreux: Entdecken Sie die schönsten Terrassen am grössten See der Schweiz.

  • Café Bellagio, Royal Plaza - Montreux

Frische Oasen – Restaurants an Westschweizer Seen

Neuenburg, Murten, Greyerz… Kulinarische Auszeit am Wasser mit authentischen Produkten geniessen.

  • Restaurant des Lacustres et Ripperbar - Estavayer-le-Lac

Hoch hinaus – Bergseen & Vallée de Joux

Ob friedliche Seen im Vallée de Joux oder alpine Kulisse in Graubünden – diese Adressen verbinden Höhe, Frische und authentischen Genuss.

  • Restaurant du Lac - Le Pont

Deutschschweizer Uferblicke – am Zürichsee, Vierwaldstättersee und Walensee

Zürich, Weggis, Weesen: Seeidylle – natürlich mit dem Label „Fait Maison“.

  • Restaurant Riva - Weggis

Genuss am Fluss – Terrassen an der Reuss

Mitten in der Stadt und doch am Wasser: Luzern am Flussufer geniessen.

  • Restaurant Ammos - Lucerne

Treffen zwischen Gastronom:innen und Partnern

📅 Mittwoch, 27. August 2025 | 📍 Karl‘s kühne Gassenschau | Spielort Dietikon Niderfeld

Das Label „Fait Maison“ lädt dich herzlich zu einem exklusiven Abend voller Austausch, Entdeckungen und kulinarischer Highlights ein – ausschliesslich für Betriebe, die mit dem Label „Fait Maison“ ausgezeichnet sind.

Diese besondere Veranstaltung bietet dir als zertifizierte:r Gastronom:in die perfekte Gelegenheit, andere engagierte Fachleute kennenzulernen, hochwertige Produkte zu entdecken und gemeinsam die Werte der hausgemachten Küche zu feiern.

Abendprogramm

🍽️ 17:45 – 20:00 : Apéro dînatoire – offeriert von unseren Partnern

🎭 20:15 – 22:15 : Aufführung der Show RECEPTION von Karl’s kühne Gassenschau

danach Verabschiedung

Warum teilnehmen?

✅ Triff andere Gastronom:innen, die sich mit Leidenschaft fürs Hausgemachte engagieren
✅ Entdecke neue Produkte, Partner und Inspirationen
✅ Erlebe einen unvergesslichen Abend in einzigartiger Atmosphäre

⚠️ Die Veranstaltung ist ausschliesslich für mit dem Label „Fait Maison“ zertifizierte Restaurants reserviert
(max. 2 Plätze pro Betrieb)

Partner des Abends


📷 Rückblick in Bildern

Herzlichen Dank an alle Gastronom:innen und Partner, die den Abend des B2B-Events Label Fait Maison zu etwas Besonderem gemacht haben! ✨


Es war eine wunderbare Gelegenheit für Begegnungen, kulinarische Entdeckungen und den gemeinsamen Austausch rund um die Werte der hausgemachten Küche.


Hier findest du einige Eindrücke, um die Highlights des Abends noch einmal aufleben zu lassen.

📅 Montag, 25. August 2025 – 17 bis 21 Uhr | 📍 Bioweingut Sitenrain, Meggen (LU)

In Zusammenarbeit mit Wasser für Wasser (WfW) laden wir dich und dein Team auf das Bioweingut Sitenrain in Meggen ein. 

Die Sitenrain Session ist ein Abend voller Inspiration, wertvollen Verbindungen und zukunftsweisender Ideen. Zwischen den Reben des Bioweinguts öffnen wir einen Raum für das, was wirklich zählt: authentische Gespräche, konkrete Impulse und Begegnungen, die bleiben.



📷 Rückblick in Bildern

Ein herzliches Dankeschön an Wasser für Wasser (WfW) für die Einladung zur Sitenrain Session!🌿 Es war ein Abend voller Inspiration, spannender Gespräche und wertvoller Begegnungen.

Hier findest du einige Eindrücke, um die besondere Stimmung noch einmal aufleben zu lassen.

Im Juli nehmen wir Sie mit in den grössten Schweizer Kanton: Graubünden. Ein mehrsprachiger Bergkanton, in dem rätoromanische, deutsch- und italienischsprachige Kulturen zusammentreffen. Ihr kulinarischer Reichtum widerspiegelt sich in fast jedem Teller. Zwischen majestätischen Bergen, alter Hirtenkultur und urigen Spezialitäten erwartet Sie eine authentische kulinarische Entdeckungsreise.

Wo essen?

Mit der Kantonsuche auf unserer Website finden Sie die mit dem Label „Fait Maison“ ausgezeichneten Betriebe im Kanton Graubünden schnurstracks. Diese Adressen bieten Ihnen eine saisonale und hausgemachte Küche basierend auf Rohprodukten und machen transparent, sollten Convenience Produkte zum Einsatz kommen.

Zu den zertifizierten Betrieben im Kanton Graubünden

Alle Restaurants-Hotels mit dem Label “Fait Maison” im Kanton sind hier verzeichnet: labelfaitmaison.ch

Die “Fait Maison”-Adressen

Hast du gewusst?

Graubünden – der Kanton mit drei Amtssprachen und unzähligen Geschmackswelten

Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz – Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch prägen den Alltag ebenso wie kulinarischen Traditionen. Diese kulturelle Vielfalt ergibt eine Küche, die alpine Schlichtheit und mediterrane Einflüsse harmonisch vereint.

Pizzoccheri

Haben Sie schon einmal Pizzoccheri probiert – eine Spezialität aus dem Valposchiavo?

Diese kurzen, kräftigen Tagliatelle bestehen hauptsächlich aus Buchweizenmehl, das mit anderen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel oder Roggen vermischt wird. Das Ergebnis ist eine herzhafte, nahrhafte Pasta mit rustikalem Charakter – ein echter Ausdruck der alpinen Küche.

Quelle und Foto : Graubünden Ferien

Pinot Noir aus der Bündner Herrschaft – die elegante Seite der Alpen

Die Bündner Herrschaft gilt als verborgenes Juwel im Schweizer Weinbau. Auf sonnenverwöhnten Hängen rund um Maienfeld, Fläsch, Malans und Jenins reift ein Pinot Noir von herausragender Qualität – filigran, tiefgründig und mit burgundischer Eleganz.

Dank kalkreicher Böden, mildem Klima und Föhn entstehen auf nur 400 Hektar einige der besten Rotweine der Schweiz. Weingüter wie Donatsch oder Obrecht sind international ausgezeichnet – eine Weinprobe lohnt sich besonders beim Besuch des Heididorfs mitten in den Reben!

Quelle und Foto : Swiss Wine – Graubünden, Domaine Donatsch SA, Graubuenden Ferien

Der Rheintaler Ribelmais AOP – ein geschmackvoller Schatz der Alpenregion

Rheintaler Ribelmais ist eine alte Maissorte aus dem Rheintal – heute AOP-geschützt und wieder voll im Trend. Aus dem groben Maisgriess entsteht durch langsames Rösten in Butter der traditionelle “Ribel”: knusprig, nussig und perfekt zu Apfelmus oder Käse.

Einst Bauernkost, heute ein kulinarischer Geheimtipp – echt, regional, unverfälscht.

Quelle und Foto : AOP-IGP

Slow Food Presidi

Fotos : Slow Food Presidi

Im Kanton Graubünden werden fünf regionale Spezialitäten durch das Slow Food Presidio-Programm gefördert. Ziel ist es, handwerkliches Wissen, die Vielfalt regionaler Zutaten und gefährdete Traditionen zu bewahren. Diese Produkte spiegeln die alpine Identität, lokale Nachhaltigkeit und bäuerliches Kulturerbe wider.

1. Mascarplin : Ein gereifter Frischkäse aus Ziegenmolke, typisch für das Bergell und wiederentdeckt durch eine engagierte Kooperative.

2. Furmagin da Cion : Eine Schweinefleischspezialität, traditionell nach der familiären Hausschlachtung zubereitet – ein kulinarisches Erbe der “Mazziglia”.

3. Traditionelles naturluft-getrocknetes Bündnerfleisch : Luftgetrocknete Rinderschinken-Charcuterie, authentisch und traditionell.

4. Paun Sejel : Ein kräftiges Roggenbrot aus dem Münstertal, das heute nur noch von einem einzigen Bäcker hergestellt wird.

5. Churer Beinwurst : Eine traditionelle Winterwurst aus lokalem Schweinefleisch, liebevoll neu belebt durch regionale Metzger.

Diese Spezialitäten erzählen von der Vielfalt und Tiefe der bündnerischen Küche. Dank Slow Food bleiben sie lebendig – für heute und kommende Generationen.

Quelle : Slow Food Presidi

Einige kulinarische Spezialitäten

Bündner Gerstensuppe – wärmend und herzhaft

Die Bündner Gerstensuppe ist der Winterklassiker schlechthin. Sie wird aus Rollgerste, Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Kartoffeln) und fein geschnittenem Bündnerfleisch zubereitet. Langsam geschmort, entfaltet sie ihre cremige Konsistenz und ihren herzhaften Geschmack.

Ein Schuss Rahm macht sie besonders fein – serviert mit knusprigem Bauernbrot, ist sie das perfekte Gericht nach einem Skitag oder an kalten Tagen.

Rezept entdecken

Quelle und Foto : Verein graubündenVIVA

Capuns – Ein Bündner Klassiker

Capuns ist eines der bekanntesten Gerichte in Graubünden. Dabei wird ein Spätzliteig mit Kräutern – manchmal mit Fleisch – in Mangoldblätter gewickelt und in einer cremigen Brühe gegart. Jede Region und Familie hat ihre eigene Version dieses traditionellen Gerichts.

Am besten schmecken Capuns mit einem Glas Weisswein aus der Region, zum Beispiel Completer oder Bündner Pinot Gris.

Entdecken Sie zwei Rezepte, das erste von Schweizer Fleisch, das zweite von Gruyère AOP.

Quelle und Foto : Schweizer Fleisch

Bündner Nusstorte – herzhaft süss

Die Bündner Nusstorte, auch Engadiner Nusstorte genannt, ist eine typische Süssspeise aus Graubünden. Sie besteht aus einem buttrigen Mürbeteig, gefüllt mit einer süssen Masse aus karamellisierten Nüssen, Rahm und Honig.

Die Torte wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Bündner Bäckern erfunden und hat sich zu einem beliebten Handwerksexport entwickelt. Sie hält sich mehrere Wochen und ist deshalb ein ideales kulinarisches Souvenir.

Rezept entdecken

Quelle und Foto : Verein graubündenVIVA, Kulinarisches Erbe der Schweiz

Zum Besuchen

Val Poschiavo – Wo italienische Kultur auf nachhaltige Landwirtschaft trifft

Im italienischsprachigen Teil Graubündens erstreckt sich das Val Poschiavo über 25 Kilometer, von den Gletschern der Bernina bis zur italienischen Grenze. Diese einzigartige Region zeichnet sich durch ein aussergewöhnliches Mikroklima aus, in dem Almwiesen neben Olivenhainen, Feigenbäumen und Obstgärten gedeihen – eine seltene Kombination in der Schweiz.

Das Val Poschiavo wurde 2024 zum „Schweizer Genussort“ ausgezeichnet, dank des ambitionierten Projekts „100 % Val Poschiavo“, das eine vollständig biologische Bewirtschaftung von über 90 % der Anbauflächen garantiert. Über 150 lokale Produkte und 60 landwirtschaftliche Betriebe sind Teil dieses nachhaltigen Netzwerks – vom Hof bis zum Teller.

Das Ergebnis ist eine beeindruckende kulinarische Vielfalt: Bergkäse und Trockenfleisch, Pizzoccheri (Buchweizennudeln), Brasciadela (Anisbrot), frische Früchte, hochwertige Öle und aromatische Kräuter – alles aus der Region und mit Respekt zur Natur erzeugt.

Diese gelungene Verbindung italienischer Geschmackswelten mit alpiner Tradition verkosten Sie in den „100 % Val Poschiavo“-Restaurants.

Quelle un Fotos : Valposchiavo, Graubünden

E-Bike-Tour durch die Bündner Weinberge

Mitten im Heidiland erleben Sie eine reizvolle 3-stündige E-Bike-Tour durch die malerischen Weinberge der Bündner Herrschaft. Startpunkt ist Bad Ragaz, von dort geht es entlang des Rheins vorbei an den charmanten Dörfern Malans, Jenins, Maienfeld und Fläsch.

Unter fachkundiger Leitung erfahren Sie alles über den Weinbau – von der Rebschnittpflege bis zur Lese. Anschließend geniessen Sie eine Verkostung regionaler Weine, begleitet von Spezialitäten wie Salsiz und Bergkäse, in einem typischen Weingut.

Diese Tour verbindet Natur, Kultur und Genuss in einer idyllischen Alpenlandschaft – ideal für alle, die sanfte Aktivität mit kulinarischen Höhepunkten verbinden möchten. Ein Highlight für Wein- und Naturliebhaber!

Mehr Informationen und Buchung: Wine Tours Switzerland

Quelle und Fotos : Wine Tours Switzerland

Weitere Informationen

Graubünden Ferien

Kulinarisches Erbe der Schweiz

Kulinarische Genussort

Wine Tours Switzerland

Slow Food CH

Bündner Kooperationsprogramm für Genuss, Kulinarik und Regionalität | graubündenVIVA

Zürich ist eine vielfältige und lebendiger Genussregion, in der sich Tradition und Moderne auf schöne Weise verbinden. International, gastronomisch, innovativ, aber auch ganz lokal verwurzelt und kreativ: Das widerspiegelt sich im kulinarischen Angebot und dem Eventkalender, wobei das Festival FOOD ZÜRICH vom 12. bis 22. Juni 2025 sicher Jahreshighlight der Genussveranstaltungen im Raum Zürich ist. Von der pulsierenden Stadt bis zu den Höfen auf dem Land – hier wird Genuss zum Erlebnis.

Wo essen ?

Mit der Kantonsuche können Sie auf unserer Website gezielt die mit dem Label „Fait Maison“ ausgezeichneten Betriebe im Kanton Zürich finden. Diese Adressen bieten Ihnen eine saisonale und hausgemachte Küche basierend auf Rohprodukten.

Zu den zertifizierten Betrieben im Kanton Zürich

Alle Restaurants mit dem Label “Fait Maison” im Kanton sind hier verzeichnet: labelfaitmaison.ch

Die zertifizierten Restaurants

Hast du gewusst ?

Crevetten aus Winterthur

Lucky Shrimp produziert nachhaltig Crevetten in Winterthur – ohne Antibiotika, ohne lange Transportwege für höchste Frische, Regionalität und Qualität.

Die Shrimps wachsen in einem von den Umweltingenieuren und Gründern von Lucky Shrimp, Alexander Dubski und Andreas Zaugg, weiterentwickelten, geschlossenen Kreislaufsystem auf.

Lucky Shrimp entwickelt Aquakulturanlagen der nächsten Generation – lokal, effizient und technologisch führend. Ihre modularen Systeme ermöglichen eine ressourcenschonende Produktion direkt am Verbrauchsort – mit maximaler Betriebssicherheit, Qualität und Skalierbarkeit.

Interview mit den Gründern – Behind the Keynote

Quelle und Foto : Lucky shrimp 

Der Räuschling – ein echter Stolz Zürichs

Der Kanton Zürich ist der grösste Weinproduzent in der deutschsprachigen Schweiz, mit über 620 Hektar Rebfläche rund um den See und sogar in der Stadt. Die wichtigste Rebsorte hier ist der Räuschling, aus dem frische, charaktervolle Weissweine entstehen, die typisch für diese Region sind.

Quelle : Swiss Wine Zurich

Das unverzichtbare “Zürich Geschnetzeltes”

Das “Zürich Geschnetzeltes”, ein klassisches Gericht aus Zürich, hat einiges an Geheimnissen zu bieten. Es entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den heimischen Gaststätten und begeistert bis heute mit seiner schlichten Zubereitung und einer cremigen Weissweinsauce, die das Fleisch besonders zart macht. Serviert wird es traditionell mit einer knusprigen Rösti – eine köstliche Kombination, die Textur und Geschmack ideal verbindet. Während das Originalrezept Kalbfleisch verwendet, gibt es auch Varianten mit Poulet oder Schweinefleisch.

Perfekt für kühle Abende ist dieses herzhafte Gericht ein wahres Highlight der Zürcher Küche, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Entdecken Sie Zürcher Geschnetzeltes und die „Wyländer“-Suppe von Chefkoch Pascal Werner vom Restaurant Rössli Seen in Winterthur.

Quelle und foto : Zurich Tourismus

Tirggel – ein süsses Erbe aus Zürich

Der Tirggel ist mehr als nur ein Keks – er ist eine alte Zürcher Tradition, die seit vielen Jahrhunderten besteht. Fein, knusprig und lecker mit Honig und Gewürzen gewürzt, fällt er durch seine kunstvoll handgeschnitzten Holzformen auf, die kleine Geschichten aus der Region zeigen.

Jeder Bissen bringt Sie zurück ins alte Zürich, wo dieses süsse Gebäck noch heute zu Weihnachten und zum berühmten Sechseläuten dazugehört. Ein kulinarisches Erbe, das es zu probieren gilt!

Quelle und foto : Zurich Tourimus

Tradition und Innovation auf den Feldern im Kanton Zürich

Jucker Farm – ein lebendiger und interaktiver Bauernhof

Nur wenige Kilometer von Zürich entfernt, bringt die Jucker Farm die Landwirtschaft zum Leben – interaktiv, erlebbar und köstlich! Viel mehr als ein traditioneller Bauernhof ist sie ein Ort voller Erfahrungen, an dem man spielerisch die Kreisläufe der Natur entdecken kann.

Die Farm ist spezialisiert auf den Anbau von Hunderten Kürbissorten und zieht jedes Jahr im Herbst tausende Besucher mit ihren riesigen Kürbisskulpturen an. Doch die Innovation geht weit darüber hinaus: Direktverkauf, regenerative Landwirtschaft, Nutzung aller Produkte vor Ort, regionale Gastronomie sowie Workshops und Bildungsangebote für alle Altersgruppen.

Bei Jucker wird nicht nur die Erde bewirtschaftet, sondern auch die Verbindung zwischen Menschen und Landwirtschaft gepflegt. Ein Bauernhof der Zukunft, tief verwurzelt in seiner Region.

Quelle und foto : Jucker Farm

Brunner KA-GE AG – frisches Gemüse, das den Unterschied macht

In Bassersdorf lebt Brunner KA-GE AG seit drei Generationen ihre Leidenschaft für regionales Gemüse. Spezialisiert sind sie auf Kartoffeln und Freilandgemüse, die mit viel Sorgfalt angebaut und speziell für die moderne Küche vorbereitet werden.

Dank ihrer Erfahrung bietet Brunner eine breite Palette an Produkten an: Gemüse, das gewaschen, geschält, geschnitten und direkt vor Ort verpackt wird – ideal für Gastronomen, die Zeit sparen möchten, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Tiefgekühlte Industriepommes haben hier keine Chance: Bei Brunner kommen Kartoffeln frisch, regional und geschmackvoll auf den Teller.

Doch die Innovation hört nicht beim Anbau auf. Das Unternehmen testet bereits elektrische Lieferfahrzeuge, um die Produkte diskret und umweltfreundlich zu liefern – mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Logistik.

Mit ihrem Dienstleistungsanspruch, der regionalen Verwurzelung und einer nachhaltigen Vision beweist Brunner KA-GE AG, dass Gemüse sowohl clever als auch lecker sein kann.

Quelle : Brunner KA-GE | Fotos: Gastronomics AG

Nicht zu verpassen!

GastroTalk – Ein Blick hinter die Kulissen der Zürcher Gastronomie

Am 30. Juni 2025 bringt der von GastroKanton Zürich organisierte GastroTalk Köche, Gastronomen, Produzenten und Interessierte zusammen, um in Debatten, Austausch und Entdeckungen die wichtigsten Trends der Gastronomie und nachhaltigen Ernährung zu beleuchten.

Diese Veranstaltung, die vor allem für Fachleute gedacht ist, aber auch neugierigen Gästen offensteht, bietet eine einzigartige Plattform, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren: kulinarische Innovationen, lokale Beschaffung, Umweltverantwortung und vieles mehr.

Ein wichtiger Termin, um zu verstehen, wie sich die Zürcher Gastronomie neu erfindet – mit einer gelungenen Verbindung von Tradition und Moderne, geprägt von Zusammenarbeit und Spitzenqualität.

Hier Klicken, um sich anzumelden.

FOOD ZURICH 2025 – Das kulinarische Festival des Jahres

Vom 12. bis 22. Juni 2025 verwandelt sich Zürich mit FOOD ZURICH in die Hauptstadt des guten Geschmacks. Das Festival zählt zu den größten Gastronomie-Events Europas und feiert seine 10. Ausgabe mit über 100 Veranstaltungen rund um das Thema “Kulinarik der Zukunft”:

  • Exklusive Dinner an ungewöhnlichen Orten
  • Praktische Workshops zu nachhaltiger Küche, Fermentation und urbaner Landwirtschaft
  • Slow Food Markt zum Entdecken regionaler und verantwortungsvoller Produkte
  • Der Jubiläumstisch, das längste Dinner der Schweiz, bei dem 84 Restaurants rund um den See gemeinsam speisen

Das Festivalzentrum an der Europaallee bildet das pulsierende Herz des Events mit Verkostungen, Pop-up-Bars, Workshops und Treffen mit leidenschaftlichen Köchen. Ein Muss für Feinschmecker, Neugierige und Profis aus der Branche.

Mehr Informationen unter : FOOD ZURICH

Zu besuchen

Adlisberg – Ein grünes Paradies am Stadtrand von Zürich

Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt liegt der Adlisberg – ein bewaldeter Hügel östlich von Zürich, der mit seinen 701 Metern Höhe eine willkommene Auszeit im Grünen bietet. Für viele Zürcherinnen und Zürcher ist er ein beliebter Ort, um der Hektik des Alltags zu entfliehen und neue Energie in der Natur zu tanken.

Dank der Dolderbahn, die vom Stadtteil Hottingen hinaufführt, ist der Adlisberg bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ob beim Wandern, Joggen oder Mountainbiken – auf den gut ausgeschilderten Wegen durch Wälder und Wiesen kommt jeder Naturfreund auf seine Kosten. Ein besonderes Highlight ist der Loorenkopf-Turm, ein 33 Meter hoher Holzturm, der einen atemberaubenden Blick auf Zürich, den Zürichsee und bei klarem Wetter sogar auf die Alpen freigibt.

An der Südseite des Hügels erwartet Besucher das Freizeitareal Dolder Sports, mit Freibad, Minigolfanlage und im Winter einer Eislaufbahn – ideal für sportliche Aktivitäten mit Familie oder Freunden.

Ein echter Geheimtipp ist das Restaurant Adlisberg, das in einem liebevoll renovierten Bauernhaus untergebracht ist. In gemütlicher Atmosphäre werden hier traditionelle Schweizer Gerichte aus regionalen Zutaten serviert. Besonders schön ist die sonnige Terrasse mit Blick auf die umliegenden Wiesen – perfekt für eine genussvolle Pause nach einem Spaziergang.

Egal ob sportlich aktiv, naturverbunden oder einfach auf der Suche nach Ruhe und Erholung – der Adlisberg ist ein lohnendes Ziel für alle, die Zürich von seiner grünen Seite entdecken möchten.

Quelle : Zürich Tourismus | Fotos : Zürich Tourismus

Weitere Informationen

Zürich Tourismus

Suisse Tourisme – Zurich

Swiss Wine – Zurich

Das Label Fait Maison ist an mehreren Publikumsevents und Fachmessen präsent, um das Label bei den Besucherinnen und Besuchern bekannter zu machen und für die hausgemachte Küche und damit das Können der zertifizierten Betriebe zu werben.

PUBLIKUMSEVENTS

21. Juni – Slow Food Market, Zürich (ZH)

Der Slow Food Market ist eine Flanier- und Entdeckungsmeile in der Europaallee mit Ständen von Produzenten handwerklich hergestellter Delikatessen im Rahmen der FOOD ZURICH

Das Label Fait Maison wird am Stand von Slow Food Schweiz präsent sein.

EVENTS VOM LABEL FAIT MAISON

2. Juni – Treffen mit Westschweizer Mitgliedern und Partnern, Lausanne

27. August – Treffen mit Deutschschweizer Mitgliedern und Partnern, Dietikon

PÄSENTATIONEN | PRÄSENZEN

6. März – Treffen mit Grands Sites du Goûts, Sévery

24. März – GV GastoVaud – sektion Lavaux-Oron

5. Mai – GV GastroFribourg

12. Mai – GV GastroNeuchâtel, Fontaines NE et GastroVaud, Mézières

13. Mai – GV GastroValais, Sitten

14. Mai – Swiss Wine Day

17. Mai – Zero-Foodwaste-Bankett, Genf

20. Mai – GV GastroSuisse, Lugano

6. Juin – GV der Genfer Wirtegesellschaft, Plan-les-Ouates

Nach den weiten Ebenen des Jura entführt die Genussreise des Labels „Fait Maison“ im Mai ins Wallis. Dort erwartet uns ein authentisches Terroir, das von tief verwurzelten landwirtschaftlichen Traditionen, aussergewöhnlichen Produkten und einem Handwerk geprägt ist, das mit viel Leidenschaft von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Wo essen ?

Mit der Kantonsuche können Sie auf unserer Website gezielt die mit dem Label „Fait Maison“ ausgezeichneten Betriebe im Kanton Wallis finden. Diese Adressen bieten Ihnen eine saisonale und hausgemachte Küche basierend auf Rohprodukten und traditionell in der Küche verwendeten Produkten.

Zusätzlich folgen auch 7 Kollektivrestaurants (nicht öffentlich zugänglich) diesen Vorgaben.

Zu den zertifizierten Betrieben im Kanton Wallis

Alle Restaurants mit dem Label “Fait Maison” im Kanton sind hier verzeichnet: labelfaitmaison.ch

Die zertifizierten Restaurants

Die Restaurants des Oberwallis

Die Restaurants des Zentralwallis

Die Restaurants des Unterwallis

Hast du gewusst ?

Das Wallis, Heimat seltener Rebsorten

Das Wallis ist die grösste Weinbauregion der Schweiz mit einer aussergewöhnlichen Rebvielfalt. Etwa 350 Weinkeller im Unter-, Mittel- und Oberwallis bauen auf 4700 ha Anbaufläche 55 zugelassene Rebsorten an, davon sind rund 60 Prozent Rotweine.

Entdecken, Erleben und Degustieren > Entdecken Sie die verschiedenen Rebsorten im Wallis/Schweiz

Quelle : Swiss Wine Wallis et Musée du vin Valais

Foto : Swiss Wine Valais – Petite Arvine

Cholera – ein Gericht mit einem ungewöhnlichen Namen

Der Name stammt aus Zeiten, in denen man sich wegen der Cholera nicht aus dem Haus traute und kochte, was zuhause vorhanden war.

Die Cholera ist eine Spezialität aus dem Hochtal Goms. Es ist eine zugedeckte Tarte aus Blätterteig und einer Füllung aus Zwiebeln, Kartoffeln, Lauch, Äpfeln und Raclette du Valais AOP.

So wird’s gemacht: Gommer Cholera rezept | Wallis Schweiz

Foto : Valais/Wallis Promotion

Eine ganze Birne in der Flasche? Ein Zaubertrick.

Sie haben sie bestimmt schon einmal gesehen: die ikonische Flasche Williams mit einer ganzen Birne darin. Doch wie kommt die Frucht da hinein?

Die Antwort ist ebenso überraschend wie genial: Die Flaschen werden direkt an den Zweigen der Birnbäume befestigt – und die Früchte wachsen in ihrem späteren Zuhause heran. Sobald sie voll ausgereift sind, werden sie mitsamt der Flasche geerntet.


Ein kunstvolles Zusammenspiel von Natur und Handwerk, das auf poetische Weise den tief verwurzelten Bezug des Wallis zur traditionellen Brennkunst zum Ausdruck bringt.

Walliser Spezialitäten – Auf Entdeckungsreise durch lokale Genüsse

RegioFoodVS – Die Plattform für regionale Produkte

RegioFoodVS will den Direkthandel zwischen lokalen Produzenten und den Gastronomen des Kantons vereinfachen und stellt dafür einen online Marktplatz zur Verfügung.

Walliser Spargeln – Frische Frühlingsfreuden

Mit dem Frühling kehren auch die Walliser Spargeln zurück – eines der Highlights der Saison. Zwischen dem Zentralwallis und dem Chablais auf rund 68 Hektar sandiger Böden angebaut, überzeugen sie mit einzigartiger Frische. Frühmorgens von Hand geerntet, landen sie oft noch am selben Tag auf dem Teller.

Ob weiss oder grün – Spargeln geniesst man am besten ganz einfach: mit Walliser Rohschinken IGP (g.g.A.), hausgemachter Mayonnaise oder als feine Beilage. Reich an Ballaststoffen, leicht und voller Vitamine sind sie ebenso gesund wie köstlich.

Nicht verpassen: das Spargelfest in Saillon am 3. Mai – mit regionalem Markt, Degustationen und buntem Rahmenprogramm!

Köstliche Rezeptideen: Rezepte | Wallis Schweiz

Wann welche Früchte und Gemüse Saison haben: Saisonkalender zum Download

Entdecken Sie hier ein köstliches Rezept des Café-Restaurants Clair-de-Lune in Erde.

Quelle und foto : Valais/Wallis Promotion

Walliser Ur-Roggenbrot – Einfach. Echt. Unvergessen.

Roggen – das robuste Getreide der Alpen – trotzt Kälte und Höhe wie kein anderes. In Simplon Dorf, tief im Wallis, bäckt die letzte Bäckerei seit 1878 in fünfter Generation ein echtes Kulturgut: das Walliser Ur-Roggenbrot.

Drei Zutaten, ein geheimer Sauerteig („der Chef“) und 12 Stunden Geduld ergeben ein kompaktes, aromatisches Brot mit harter Kruste und saftiger Krume. Fast vergessen, aber unvergesslich im Geschmack – besonders zu Trockenfleisch, Käse oder einem süssen Aufstrich.

Bäckerei Arnold, Simplon Dorf

Quelle und foto : Slow Food – Presidio

Williamine & Co, Distillerie Morand

Die 1889 in Martigny gegründete Distillerie Morand ist die Wiege der legendären Williamine – einem edlen Williamsbirnenbrand, in dem eine ganze Birne ruht. Für jede Flasche werden beeindruckende 12 Kilogramm frischer Williamsbirnen verarbeitet.

Doch das traditionsreiche Familienunternehmen hat noch mehr zu bieten: Feinste Sirupe, aromatische Liköre, charaktervolle Biere und erfrischende alkoholfreie Getränke – alle fest im Walliser Terroir verwurzelt. Hier verschmelzen überliefertes Handwerk und kreative Innovation zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis: dem echten Geschmack des Wallis.

Quelle: Distillerie Morand, Martigny

Walliser Fleischspezialitäten – Tradition aus den Alpen

Die rauen klimatischen Bedingungen in den Alpen führten dazu, dass die Walliser Fleisch durch Trocknen und Einsalzen haltbar machten. Während anderswo geräuchert wurde, hängten die Walliser ihr Fleisch zum Trocknen in Speichern oder auf dem Estrich auf.

Heute garantieren die IGP (Indication géographique protégée) für das Walliser Trockenfleisch, Walliser Trockenspeck und Walliser Rohschinken höchste Qualität. Diese drei Spezialitäten – Trockenfleisch IGP, Lard sec IGP und Jambon cru IGP – verkörpern den ganzen Reichtum des Walliser Terroirs. Ideal für Apéros oder als Teil eines feinen Genusstellers.

Quelle und foto : Valais/Wallis Promotion

Zu besuchen

Grand Entremont & sein Raclette du Valais AOP

Das Grand Entremont im Kanton Wallis vereint die Täler Bagnes, Entremont und Ferret und das Ganze in einer atemberaubenden Alpenkulisse.

Schönheit, Vielfalt und Authentizität… Das sind die Markenzeichen dieses Gebiets, welches vielen Schweizern und Schweizerinnen am Herzen liegt. Neben den märchenhaften Bergen und den grünen Tälern, die ein ideales Terrain für jegliche sportliche Aktivitäten darstellt, bietet das Grand Entremont zudem ein einzigartiges Terroir, das aussergewöhnliche Produkte hervorbringt, die durch das einzigartige Handwerk leidenschaftlicher Bauern entstehen.

Das Grand Entremont, das sind:

  • – 248 landwirtschaftliche Betriebe
  • – 20 Produzenten von Heilpflanzen und Kräutern
  • – 600 Tonnen jährlich produzierter Käse
  • – 50 Almen
  • – 2 touristische Ziele: Verbier und das Pays du Saint-Bernard
  • – 800 Bienenstöcke

Quelle und foto : Kulinarische Genussorte | Grand Entremont

Val d’Hérens & seine Eringerrasse

Seit Generationen haben die Hérensards die steilen Hänge dieses Tals gezähmt, um durch Viehzucht, Ackerbau oder Obstbau ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Dieses unschätzbare Wissen im Dienste der Natur und des Genusses hat es ermöglicht, Wiesen, Almen und Wälder zu pflegen und somit eine reiche und vielfältige Landschaft zu erhalten und gleichzeitig landwirtschaftliche Produkte mit subtilem Geschmack zu entwickeln.

Die Natur des Val d’Hérens lässt sich mit allen Sinnen erleben, sei es auf einem Bergpfad, auf einer Alp unter Kühen, in einem Aprikosenbaumfeld oder an einer Weinbergmauer. Sie kann auch regelrecht degustiert werden mit Produkten, die eindeutig nach Qualität und frischer Luft duften. Eine jahrhundertealte Tradition zu pflegen und sich gleichzeitig den Herausforderungen der heutigen Zeit zu stellen; die Liebe zur Erde und die Hingabe zu einer gut getaner Arbeit über Generationen hinweg weiterzugeben, ist vielleicht das Rezept, das den Erfolg dieser authentischen Region ausmacht.

Quelle und foto : Kulinarische Genussorte | Val d’Hérens

Nicht zu verpassen!

Swiss Wine Day – hier kommt die Schweizer Weinbranche zusammen

Winzerinnen und Winzer, Restaurateure, Anbieterinnen von Weintourismus sowie lokale und regionale Eventorganisatoren wurden herzlich zu einem Austausch mit den Akteuren der Weinbranche eingeladen.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Weinbranche über laufende Förderungsprojekte und spannende Neuigkeiten zu informieren.

Infos und Anmeldung zum Swiss Wine Day

Offene Weinkeller der Walliser Weine vom 29. bis 31. Mai

In der Zeit vom Donnerstag, 29. bis Samstag, 31. Mai 2024 öffnen die Walliser Winzerinnen und Winzer Ihnen zwischen 11:00 und 18:00 Uhr ihre Kellertüren, um Ihnen den neuen Jahrgang zu präsentieren.

Mehr als 230 Weinkeller zu besuchen

Rund 55 Rebsorten zu degustieren

Über 4700 Hektar Weinberge

Infos und Anmeldung auf Offene Weinkeller im Wallis

Weitere Informationen

Restaurants Walliser Genuss

Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP – Home

Patrimoine culinaire Suisse Patrimoine culinaire

Recette avec des produits locaux : Recettes | Valais Suisse

Stars locales. Le meilleur du terroir valaisan. | Valais Suisse

Nach den Kantonen Neuenburg, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Freiburg setzt die kulinarische Genussreise des Labels „Fait Maison“ ihre Route in den Kanton Jura fort.

Wo essen ?

Entdecken Sie auf unserer Website mithilfe einer kantonalen Suche die 11 Restaurants mit dem Label „Fait Maison“. Darüber hinaus folgt eine Gemeinschaftskantine (nicht öffentlich zugänglich) den Richtlinien des „Fait Maison“-Labels bei der Zubereitung ihrer Speisen.

Weitere Informationen zu den “Fait Maison”-Restaurants des Kantons Jura.

Übersicht der mit dem Label ‘Fait Maison’ ausgezeichneten Restaurants im Kanton Jura – hier und auf labelfaitmaison.ch.

Wussten Sie das ?

Was wird an der jurassischen Sankt-Martins-Feier gefeiert?

Ein Fest rund ums Schwein! Das Sankt-Martinsfest ist ein traditionelles Volksfest in der Region Ajoie, das jedes Jahr Mitte November (7. bis 10. November 2025) stattfindet. Bei diesem geselligen Ereignis mit seinem traditionellen Markt wird das Ende der Feldarbeit gefeiert. Im Mittelpunkt stehen zahlreiche Spezialitäten, die vor allem aus Schweinefleisch zubereitet werden.

Quelle: La Saint-Martin

Woraus besteht das Sankt-Martins-Menü?

Bouillon

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Hausgemachte Schwartenmagen (Presskopf)

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Blutwurst mit Rahm

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Gesottenes Schweinefleisch

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Grilladen

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Sauerkraut mit Beilagen

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Schweinebraten

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Totché (Jurassischer Rahmkuchen)

Das vollständige Sankt-Martins-Menü | Die Sankt-Martins-Feier

Und nicht zu vergessen: die Damassine AOP, ein edler Pflaumenbrand aus der Region!

Was ist der Braisi ?

Im Kanton Jura und im Berner Jura findet man heute unter der Bezeichnung Braisi oder Breusi zwei ziemlich verschiedene Produkttypen:

Die erste Variante besteht aus einem gesalzenen und kurz geräucherten Rindfleischstück, wobei dieses zum Kochen bestimmt ist.

Die zweite Variante besteht ebenfalls aus einem gesalzenen und geräucherten Rindfleischstück, das anschließend luftgetrocknet wird. In dieser Variante ist das Fleisch von Konsistenz und Aussehen her mit dem Walliser Trockenfleisch oder dem Bündnerfleisch vergleichbar und wird, in hauchdünne Scheiben geschnitten, für den rohen Verzehr geeignet.

Zugleich entspricht diese Variante am ehesten der traditionellen Herstellungsart.

Quelle : Kulinarisches Erbe der Schweiz

Weinbau im Kanton Jura

Im Kanton Jura ist seit den 1980er Jahren bis heute ein Weinbaugebiet mit einer Fläche von rund 18 ha entstanden. Er zählt ein halbes Dutzend Produzenten, die eine grosse Vielfalt an Rebsorten anbauen, die von traditionellen Sorten (Pinot noir, Pinot gris) bis hin zu neueren Züchtungen (Solaris, Cabernet Jura) reicht.

Das Wiederaufleben des jurassischen Weinbaus, nachdem er Ende des 19. Jahrhunderts vor allem aufgrund der Reblausplage verschwunden war, wurde durch verschiedene Faktoren begünstigt….Die Besonderheit der jurassischen Weinberge besteht in der Präsenz von Neuzüchtungen von Rebsorten.

Die jurassischen Weine verfügen nun über eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung, die in einer Verordnung und einer kantonalen Richtlinie festgelegt ist. Die AOC Jura tritt ab dem Jahrgang 2016 in Kraft und muss zahlreiche Anforderungen im Weinberg und im Keller erfüllen.

Quelle: Viticulture dans le Canton du Jura – République et Canton du Jura

Wir stellen zwei Slow Wine Winzer des Bezirks Delsberg vor:

Domaine de la Rocaille, Vermes
Thomas Dennert

Die Domaine de la Rocaille Thomas Dennert pflanzte 2012 in der Stadt Vermes (JU) an einem Ort namens „Clos de la Rocaille“ sechs Rebsorten, die gegen Pilzkrankheiten resistent sind: Solaris, Johanniter, Cantor, Monarch, Cortis und Cabernet Noir auf einer Fläche von 1,5 ha.

Die Rotweine „La Joie des Breûles- tchïns“ und „Le Lézard fringant“ reifen 10 Monate in Eichenfässern. Alle Weine sind aus kontrolliert biologischem Anbau.

Sie werden auf dem Bauernhof, in Restaurants und Geschäften im Jura-Bogen sowie während des traditionellen Weinfestivals in Vermes verkauft. Dort treffen sich Weinliebhaber und Einwohner der Region zu einem Moment der Geselligkeit. Bei dieser Gelegenheit präsentiert die Domaine auch ihre Früchte, Brote, Zöpfe und hausgemachtes Gebäck.

Die Verkostung, der Verkauf, die Besichtigung des Weinbergs und des Kellers sind mit dem Produzenten nach Vereinbarung möglich.

Source : Slow Wine Domaine de la Rocaille | Thomas Dennert | Slow Food Schweiz

Photo ©Slow Wine

Vin du Jura, Delémont
Martin Buser

Vin du jura.ch produziert natürliche Weine, zertifiziert nach BioSuisse und Demeter.

Wir fördern die Symbiose zwischen der Rebe, der floristischen Vielfalt und dem Boden.

Zwischen den Reben wird einmal im Jahr eine Orchideenwiese gemäht. Alle Arbeiten auf unseren Grundstücken werden von Hand ausgeführt. Unsere resistenten Rebsorten benötigen keine Behandlung. Hergestellt aus unseren besten Trauben und deren natürlicher Mikrobiota, sind unsere Weine garantiert ohne Zusätze – wir filtern nicht, machen keine Schönung und verwenden kein Sulfit.

25 internationale Goldmedaillen und Top Gold Medaillen zeugen von ihrer Exzellenz.

Quelle: Slow Wine Vin du Jura | Martin Buser | Slow Food Schweiz

Foto : ©Slow Wine

Die 4 AOP-IGP-Produkte

Der Kanton Jura ist die Heimat von 4 AOP-IGP-Produkten.

Kennen Sie sie ?

Saucisse d’Ajoie IGP

Die Saucisse d’Ajoie IGP wird aus Schweinefleisch (2/3), Speck (1/3) und fakultativ aus max. 10% gehacktem Rindfleisch hergestellt. Die Zugabe von Kümmel zur gewürzten Hackfleischmischung ist unerlässlich, da er der Saucisse d’Ajoie IGP ihren charakteristischen Geschmack verleiht.

Es ist auch möglich, Muskat oder Rotwein beizugeben. Die Masse wird in einen Schweinedarm gefüllt. Die Wurst wird durch Abdrehen des Darms portioniert. Danach wird sie mit Nadelholzrauch geräuchert.

Quelle : Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Foto ©Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Damassine AOP

Die Pflaumensorte «Damasson rouge» ist die Grundlage des Damassine AOP, die von Mitte Juli bis Ende September von Hand geerntet wird. Der Damassine AOP ist ein klarer Edelbrand.

Er schmeckt intensiv nach Pflaume. Sein Duft erinnert an Bittermandeln, geschnittenes Gras und Heu. Das Destillat hat eine fruchtig süssliche oder würzige Note. Die Damasson Rouge gehört zur
Familie des Steinobsts. Die Haut der mirabellengrossen Pflaume ist unregelmässig
rot. Die bläuliche Oberfläche ist ein Reifezeichen; dann ist die Frucht fleischig und
erfrischend saftig.

Quelle : Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Foto ©Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Der Gruyère AOP

Der Gruyère AOP wird aus Rohmilch hergestellt. Die Futterration der Kühe besteht zu mind. 70% aus Gras und Heu vom landwirtschaftlichen Betrieb.

Die Milchproduktion, die Verkäsung und die Reifung des Le Gruyère AOP finden in den Kantonen Freiburg, Waadt, Neuenburg und Jura sowie im französischsprachigen Teil des Kantons Bern statt.

Ein Laib Le Gruyère AOP wiegt zwischen 25 und 40 kg. Der Teig hat eine feine Oberfläche, die sich leicht feucht anfühlt. Die fruchtigen Aromen können je nach
Herkunft variieren und werden von einer salzigen Grundnote unterstrichen. Diese intensiviert sich mit zunehmender Reife.

Quelle : Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Foto ©Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Tête de Moine AOP

Der Tête de Moine AOP wird in Berg- und Sömmerungsgebieten in vier jurassischen und bernjurassischen Verwaltungskreisen hergestellt.

Dieser Käse ist zylinderförmig, geschmiert und ein Halbhartkäse mit einem Gewicht von 700 bis 900 g. Sein Geschmack ist rein und aromatisch, wobei er mit zunehmender Reifung noch intensiver wird.

Quelle : Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Foto ©Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Rezeptideen mit Regionalprodukten

Probieren Sie dieses besondere Rezept aus!

Saftiger Baba getränkt mit Kartoffelbrand und Knoblauchsrauke trifft auf ein cremiges Käsefondue aus Rêve du Jura und Tête de Moine. Geschmolzen mit einem Schuss Cidre für extra Geschmack – einfach lecker und perfekt zum Geniessen!

Entdecken Sie das Rezept vom Hôtel-Restaurant de la Gare in Glovelier.

Zu besuchen

Bellelay, die Freiberge : Eine Landschaft wie im hohen Norden

Die auf 1000 m Höhe gelegene Hochebene der Region der Freiberge und von Bellelay umfasst zwei sich angrenzende Gebiete des Kantons Jura und des Berner Juras. Sie besteht aus weitläufigen, von tiefen Tannenwäldern durchzogenen Weiden und ist ein Paradies für Naturliebhaber und entsprechend eines idealen Terrains für Aktivitäten im Freien.

Quelle : Kulinarische Genussorte | Bellelay, die Freiberge

Das Gebiet ist sowohl Herkunftsort des Tête de Moine wie auch die Wiege des Freiberger Pferdes – der einzigen Schweizer Pferderasse. In der Region werden zahlreiche Reitaktivitäten angeboten.

Sie verfügt auch über ein reiches Erbe der Uhrmacherei, da hier viele „Bauern-Uhrmacher“ zum Aufschwung der Uhrenindustrie im Jurabogen beigetragen haben. Inmitten dieser typischen und geschichtsträchtigen Landschaften liegt der Weiler Bellelay mit seiner berühmten Abteikirche aus dem Jahr 1140, die bis heute bewundert und besichtigt werden kann. Hier kann man auch die historische Käserei des Tête de Moine besichtigen und den Werdegang des berühmten Käses mitverfolgen.

Die Ajoie & ihr Damassine AOP

Die im Nordwesten des Kantons Jura gelegene Region Ajoie ist ein Land der Traditionen und des Terroirs. Sie erstreckt sich von der französischen Grenze bis zum Clos du Doubs.

Quelle : Kulinarische Genussorte | Ajoie – Kulinarische Genussorte

Diese weite, fruchtbare Ebene, die auch als „Obstgarten des Jura“ bezeichnet wird, bietet abwechslungsreiche Landschaften und eine reiche kulinarische Tradition. Die Region Ajoie ist die Wiege der Damassine AOP, aber auch für ihre Wurst «Saucisse d’Ajoie IGP» und ihren Toétché, einen säuerlichen Rahmkuchen, berühmt. Letztere sind übrigens während des Martinsfests im November Bestandteil des Festmenüs.

Weitere Informationen

Terroir Juraregion | Jura – Spécialité du canton du Jura

Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP

Jura Tourismus – Die offizielle Tourismus-Website der Region Jura (CH)

Ô Vergers d’Ajoie – Schweizerisches Obst- und Destillationsmuseum

Accueil – Gastrojura

Die Genussreise durch die Schweiz des Labels Fait Maison setzt sich im Kanton Freiburg fort – ein wahres Paradies für Feinschmecker. Zwischen malerischen Landschaften und einem reichen Terroir bietet diese Region einzigartige Spezialitäten, die mit Leidenschaft von engagierten Produzenten und Gastronomen zubereitet werden. Lassen Sie sich inspirieren und lernen Sie die mit dem Label Fait Maison ausgezeichneten Betriebe kennen, in denen Sie hausgemachte Köstlichkeiten geniessen können.

Wo essen?

Entdecken Sie auf unserer Website, mithilfe einer kantonalen Suche, die mit dem Label Fait Maison ausgezeichneten Restaurants (öffentlich zugänglich). Zudem kochen 10 Gemeinschaftsverpflegungen/Kantinen nach den Richtlinien des Labels Fait Maison.

Bezüglich der mit dem Label ausgezeichneten Restaurants im Kanton…

Übersicht der Label ‘Fait Maison’ ausgezeichneten Restaurants im Kanton Freiburg – hier und auf labelfaitmaison.ch.

  • Bien Bon, Romont

Wussten Sie?

Die Cuchaule AOP – eine exquisite Freiburger Brioche

Die Cuchaule ist weit mehr als ein gewöhnliches Briochebrot – sie ist ein kulinarisches Wahrzeichen des Kantons Freiburg, besonders zur Bénichon, dem traditionellen Erntedankfest. Ihr feines Aroma und ihre luftig-zarte Textur machen sie zu einer unverwechselbaren Schweizer Spezialität.

Ein Brot mit jahrhundertealter Tradition

Ihre Ursprünge reichen mehrere Jahrhunderte zurück und gehen auf mittelalterliche Brioche-Rezepte zurück. Der Name leitet sich vermutlich vom Schweizerdeutschen kûchli ab, was „kleine Brioche“ bedeutet. Über Generationen hinweg weitergegeben, ist die Cuchaule heute mit dem AOP-Label geschützt.

Ihr Geheimnis? Die raffinierte Zugabe von Safran – ein kostbares Gewürz, das ihr nicht nur ihre charakteristische goldgelbe Farbe verleiht, sondern auch eine dezente, würzig-aromatische Note.

Ein perfektes Duo mit Bénichon-Senf

Die Cuchaule entfaltet ihr volles Aroma in Kombination mit Bénichon-Senf – einer einzigartigen süss-würzigen Spezialität aus Weisswein und Gewürzen. Die Verbindung aus der sanften, buttrigen Brioche und der feinen Schärfe des Senfs schafft ein überraschendes und harmonisches Geschmackserlebnis.

Probieren Sie hier das Rezept für die Cuchaule aus!

Quelle: Patrimoine culinaire | Fotos: ©Freiburg Land der Wert

Freiburgs verborgene Weinraritäten

Der Kanton Freiburg, insbesondere die Region Vully zwischen den Seen von Murten und Neuenburg, birgt ein aussergewöhnliches Terroir. Seit der Römerzeit werden hier edle Weine erzeugt, darunter der Chasselas mit seinen frischen und feinen Aromen sowie seltene Rebsorten wie der Freisamer, der für seine lebendige Frische und fruchtigen Noten geschätzt wird.

Im Jahr 2024 erhielt der Traminer 2023 des Domaine Schmutz die Goldmedaille beim International Wine Trophy in Wien, eine Auszeichnung, die die hohe Qualität dieses Weins unterstreicht. Obwohl Freiburg auf der internationalen Weinszene eher im Hintergrund bleibt, überraschen und begeistern seine Weine, die aus seltenen Rebsorten und einer langen Tradition stammen, weiterhin die Kenner.

Reportage über die ausgezeichneten Weine des Vully – Tele Bilingue

Fotos ©Fribourg, Region Vully

Ein emblematischer Käse aus dem Kanton…

Der Gruyère AOP

Der Gruyère AOP, ein wahrer Klassiker der Schweizer Käsewelt, ist berühmt für seine gekochte, gepresste Teigmasse und seinen einzigartigen, unverwechselbaren Geschmack. Im 15. Jahrhundert in der Region Gruyère geboren, hat er Käse wie den Comté und den Beaufort inspiriert. Heute wird der Gruyère in handwerklichen Käsereien produziert und reift mindestens fünf Monate. Je länger der Käse reift, desto intensiver wird sein Geschmack – von “mild” bis hin zu “Surchoix”, einer besonders gereiften Variante.

Bekannt im berühmten Fondue, findet man ihn auch in zahlreichen weiteren Rezepten. Trotz internationaler Konkurrenz bleibt er ein unverzichtbarer Bestandteil der Schweizer Wirtschaft, mit einer jährlichen Produktion von über 28.000 Tonnen.

Quelle: Patrimoine culinaire Suisse

Foto: ©Le Gruyère AOP

Entdecken Sie die exquisiten Kreationen der Fait Maison-Restaurants, die anlässlich der Gruyère AOP-Promotion “Wir lieben den Gruyère AOP in…” im März 2025 über die Schweiz verteilt zubereitet werden.

Mehr zu “Wir lieben den Gruyère AOP in …

Zu besuchen

Im Kanton Freiburg, verschmelzen Geschichte, Natur und Traditionen zu einem einzigartigen Erlebnis. Dieses zweisprachige Gebiet, eingebettet zwischen Seen und Bergen, fasziniert mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und seinem reichen kulturellen Erbe. Schlendern Sie durch die Altstadt von Freiburg mit ihren engen, gepflasterten Gassen und historischen Brücken, besuchen Sie das Schloss Gruyères und erfahren Sie alles über den berühmten Käse im “Maison du Gruyère”. Für Naturfreunde bieten die Freiburger Voralpen wunderschöne Wanderungen, und der Murtensee lädt zu Entspannung und Bootsausflügen ein. Nicht zu vergessen: Das “Maison Cailler in Broc”, ein Paradies für Schokoladenliebhaber. Der Kanton Freiburg wird Sie mit seinen kulturellen Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Genüssen und weitläufigen Landschaften begeistern.

Das Haus der Cailler-Schokolade

Tauchen Sie in die Geschichte der Schweizer Schokolade bei einem Besuch im “Maison Cailler” in Broc ein. Erleben Sie die Geheimnisse der Herstellung der berühmten Cailler-Schokolade in einer immersiven Erfahrung, die Geschichte, Düfte und Verkostungen miteinander verbindet. Ein absolutes Highlight für Schokoladenliebhaber jeden Alters!

Weitere Informationen

Foto ©Freiburg Land der Wert

Gastlosen-Rundweg

Eine unvergessliche Wanderung im Kanton Freiburg ist die Rundwanderung um die Gastlosen, auch bekannt als die „Schweizer Dolomiten“.

Diese 11 km lange Rundwanderung eröffnet ein beeindruckendes Panorama rund um die Gastlosen, eine imposante Kalksteinformation bei Jaun. Der Weg führt durch saftige Alpwiesen, entlang majestätischer Felsen und bietet fantastische Ausblicke auf die Schweizer Alpen und die Region Freiburg.

Weitere Informationen

Foto ©Freiburg Land der Wert

Weitere Informationen

Patrimoine culinaire

Ville de Fribourg

Fribourg, Terre de valeurs

Terroir Fribourg

Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP – Home

Le Gruyère AOP – Un savoir-faire artisanal, une tradition depuis 1115